Arzt freigesprochen - Patientin sehbehindert
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Arzt freigesprochen - Patientin sehbehindert

Ein Arzt, dem eine Augenoperation an einer Frau missglückte, ist von einem Gericht in Genf freigesprochen worden. Gemäss den Richtern wurde die Patientin genügend über die Risiken des Eingriffs informiert.

Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Tage Gefängnis verlangt, während die 29-jährige Klägerin 50 000 Franken für moralisches Unrecht forderte. Das Sehvermögen der Frau war nach dem Eingriff noch schlechter als vorher. Seither leidet sie an schweren Sehstörungen und kann nicht mehr arbeiten.

Die Klägerin machte geltend, dass sie zu wenig über die möglichen Auswirkungen der Operation unterrichtet worden sei. Diesen Vorwurf liessen die Richter nicht gelten. Der Anwalt der Klägerin will das Urteil weiterziehen.

(sda)

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