Aktualisiert 08.04.2020 09:39

Zofingen AG

Arzt wird in Praxis von Pistolenschuss verletzt

Im Zuge eines Arztbesuchs kam es zu einer Schussabgabe. Ein 87-jähriger Schweizer wurde kurzzeitig festgenommen. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

von
wed
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In einer Arztpraxis an der Bärengasse in Zofingen AG kam es am Dienstag zu einer Schussabgabe.

In einer Arztpraxis an der Bärengasse in Zofingen AG kam es am Dienstag zu einer Schussabgabe.

Dabei wurde der 53-jährige Inhaber der Praxis verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Dabei wurde der 53-jährige Inhaber der Praxis verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Ein 87-jähriger Schweizer konnte festgenommen werden.

Ein 87-jähriger Schweizer konnte festgenommen werden.

Der Vorfall spielte sich am Dienstag kurz nach 13 Uhr in Zofingen AG in einer Arztpraxis an der Bärengasse ab. Eine Drittperson meldete dem Polizeinotruf, dass eine Person mit einer Schussverletzung in der Praxis sei.

Die Ambulanz sowie mehrere Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei rückten an die genannte Örtlichkeit aus. Vor Ort konnte der Inhaber der Arztpraxis, ein 53-jähriger Schweizer, mit einer Schussverletzung angetroffen werden. Dieser wurde durch die Ambulanz ins Spital überführt. Ein 87-jähriger Schweizer konnte festgenommen werden.

Wie sich zeigte, dürfte sich im Zuge einer Arztkonsultation ein Schuss aus einer Pistole gelöst haben. Die Kantonspolizei stellte die Waffe sicher. Ob der 87-Jährige die entsprechenden Papiere, wie etwa eine Waffentragbewilligung besass, ist laut der Kantonspolizei Aargau Teil der Ermittlungen.

Aus der Haft entlassen

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat eine Strafuntersuchung gegen den 87-jährigen Mann eröffnet. Zum genauen Unfallhergang und wie sich der Schuss aus der Waffe lösen konnte, gibt die Kapo Aargau keine Auskunft.

Nach der Erstbefragung aller Beteiligten ist davon auszugehen, dass es sich bei der Schussabgabe um einen Unfall gehandelt hat. Der 87-jährige Schweizer wurde folglich wieder aus der Haft entlassen. Die Mitarbeiter der betroffenen Arztpraxis wollten sich auf Anfrage von 20 Minuten nicht zum Vorfall äussern.

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