Im Estrich: Asbestfund im Zürcher Schauspielhaus
Aktualisiert

Im EstrichAsbestfund im Zürcher Schauspielhaus

Der Estrich des Schauspielhauses am Pfauen muss saniert werden, weil eine erhöhte Asbestkonzentration gemessen wurde. Für Publikum und Mitarbeitende besteht keine gesundheitliche Gefährdung.

Messungen in einem Raum auf dem Dachboden ergaben erhöhte Asbestkonzentrationen.

Messungen in einem Raum auf dem Dachboden ergaben erhöhte Asbestkonzentrationen.

Auf dem Dachboden im Schauspielhaus Zürich sind erhöhte Asbestkonzentrationen in der Luft gemessen worden. Der entsprechende Raum wird deshalb saniert, wie das Hochbaudepartement der Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte. Für Publikum und Mitarbeitende besteht keine gesundheitliche Gefährdung.

Das Schauspielhaus Zürich am Pfauen war auf schadstoffhaltige Materialien untersucht worden. In einigen Räumen wurde zudem die Luft auf eine Belastung durch Asbestfasern überprüft. Messungen in einem Raum auf dem Dachboden ergaben erhöhte Asbestkonzentrationen. In diesem Raum befinden sich jedoch keine Arbeitsplätze, er wurde auch nur selten betreten. Im Theatersaal und in den anderen Räumen wurde keine Asbestbelastung festgestellt. Von den gemessenen Werten im Schauspielhaus geht gemäss Mitteilung keine gesundheitliche Gefährdung aus. Die Stadt Zürich als Eigentümerin des Gebäudes werde den Raum trotzdem sanieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Stadt davon aus, dass die Sanierung eine halbe Millionen Franken kosten wird, wie Marc Huber, Kommunikationsverantwortlicher Immobilien-Bewirtschaftung, auf Anfrage sagte. Das Asbest befindet sich in Brandschutzplatten und technischem Isolationsmaterial. Der Beginn der Sanierung ist noch unklar. Gerechnet wird mit einer Dauer von zwei Monaten. (sda)

Deine Meinung