Asbestfunde im Zürcher Schulkreis Uto
Aktualisiert

Asbestfunde im Zürcher Schulkreis Uto

Die Stadt Zürich hat bei einer Untersuchung in den 84 schulischen Anlagen des Schulkreis Uto Asbest gefunden.

In vier Fällen musste das Hochbaudepartement sofort eingreifen. Eine Gefährdung hat laut Stadt aber zu keiner Zeit bestanden.

Fachleute haben im Schulkreis Uto in 19 Schulen, 35 Kindergärten und 30 Horten Schadstoffaufnahmen durchgeführt, wie das Hochbaudepartement am Freitag mitteilte. In vier Fällen wurden asbesthaltige Platten bei Fensterbrüstungen und abgehängten Decken gefunden. Die Schulanlagen werden während der Sommerferien saniert.

42 weitere Anlagen wiesen asbestverdächtige Bauprodukte auf. Sie müssen mittel- oder langfristig saniert werden. Das Hochbaudepartement hält in seiner Mitteilung fest, dass zu keiner Zeit weder für die Lehrerschaft noch für die Kinder eine Gefahr bestand.

Bis 2005 will die Stadt solche Abklärungen in allen Schulkreisen durchführen. Im Mai sind im Schulhaus Manegg die Asbest-Grenzwerte überschritten worden. Das Hochbaudepartement leitete entsprechende Sanierungsmassnahmen ein und informierte Lehrerschaft und Eltern.

Das Vorhandensein von Asbest stellt laut Hochbaudepartement an sich noch keine Gefahr für die Gesundheit dar. Eine Freisetzung erfolge erst bei Beschädigungen oder nicht fachgerechter Durchführung von Instandhaltungsarbeiten.

(sda)

Deine Meinung