Ascom mit weniger Verlust

Aktualisiert

Ascom mit weniger Verlust

Der Berner Technologiekonzern Ascom hat seinen Verlust im letzten Jahr deutlich senken können: Unter dem Strich blieb noch ein Minus von 68 Mio. Fr. nach 281 Mio. Fr. im Vorjahr.

Der Betriebsverlust des Konzerns konnte auf 27 (Vorjahr: 107) Mio. Fr. gedrückt werden.

Das Betriebsergebnis in den vier Kernbereichen (Transport Revenue, Network Integration, Wireless Solutions und Security Solutions) stieg von 19 Mio. auf 61 Mio. Franken. Die sei dank der Fokussierung auf profitable Nischenmärkte erreicht worden, teilte Ascom am Dienstag mit.

Der Konzernumsatz ging auf 1,515 (2,066) Mrd. Fr. zurück. Vom Rückgang in der Höhe von insgesamt 551 Mio. Fr. entfielen 462 Mio. Fr. auf die verkauften Geschäftsbereiche, 39 Mio. Fr. auf die Kernbereiche und 50 Mio. Fr. auf die Nicht-Kernbereiche, die aber weitergeführt werden.

Mit dem Verkauf der Geschäftsbereiche PBX (Ascotel) und Energy Systems konnte Ascom den Anteil der weitergeführten Nicht- Kernbereiche am gesamten Umsatz auf rund 15 (48) Prozent senken, wie es weiter hiess.

Die liquiden Mittel des Ascom-Konzern überstiegen per Ende 2003 die verzinslichen Schulden um rund 55 Mio. Franken. Die Eigenkapitalquote betrug 18 (13) Prozent. Die Zahl der Angestellten nahm innert Jahresfrist um 34 Prozent auf 4842 ab. Mehr als zwei Drittel der abgebauten Stellen ist auf Verkäufe von Geschäftsteilen zurückzuführen. (sda)

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