Aktualisiert 13.04.2019 20:22

Traumatisches Erlebnis

Ashley Judd wurde von Vergewaltiger schwanger

Dreimal wurde Schauspielerin Ashley Judd vergewaltigt – und dabei sogar schwanger. «Ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, abzutreiben», erzählt sie.

von
rab
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Dreimal wurde US-Schaupspielerin Ashley Judd von einem Mann vergewaltigt. Bei einem der drei Male wurde Judd schwanger.

Dreimal wurde US-Schaupspielerin Ashley Judd von einem Mann vergewaltigt. Bei einem der drei Male wurde Judd schwanger.

AP/Edgard Garrido
Dieses traumatische Erlebnis teilte sie vergangene Woche mit den Anwesenden einer Podiumsdiskussion im Zuge des «Women in the World»-Gipfels.

Dieses traumatische Erlebnis teilte sie vergangene Woche mit den Anwesenden einer Podiumsdiskussion im Zuge des «Women in the World»-Gipfels.

Evan Agostini
Die 50-Jährige gehört zu jenen 50 Hollywood-Schauspielern, die derzeit ein neues Gesetz aus dem Bundesstaat Georgia boykottieren. Die «Heartbeat-Bill» verbietet Abtreibungen, sobald beim Fötus ein Herzschlag festgestellt werden kann.

Die 50-Jährige gehört zu jenen 50 Hollywood-Schauspielern, die derzeit ein neues Gesetz aus dem Bundesstaat Georgia boykottieren. Die «Heartbeat-Bill» verbietet Abtreibungen, sobald beim Fötus ein Herzschlag festgestellt werden kann.

Jordan Strauss

Vergangene Woche teilte US-Schauspielerin Ashley Judd mit den Anwesenden einer Podiumsdiskussion im Zuge des «Women in the World»-Gipfels – an dem sich jährlich weibliche Führungskräfte, Aktivistinnen und politische Entscheidungsträger treffen – ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Vergangenheit: «Wie ihr alle wisst, denn ich spreche seit jeher offen darüber, wurde ich dreimal Opfer einer Vergewaltigung», so Judd. Die heute 50-Jährige wurde bei einem der drei Male sogar schwanger von ihrem Peiniger.

«Ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, legal und sicher abzutreiben», erzählte sie. Der Vergewaltiger stammte wie sie selbst aus Kentucky im US-Bundesstaat Tennessee. Damit hätte er sogar ein Anrecht auf die Vaterschaft gehabt. Judd: «Ich hätte mir die Elternschaft mit einem Vergewaltiger teilen müssen.»

Ashley Judd spricht an einem Podium des «Women in the World»-Gipfels. Video: Youtube

Stars setzen sich für das Recht auf Abtreibung ein

Gemäss Medienberichten gehört Judd zu jenen 50 Hollywood-Schauspielern, die derzeit ein neues Gesetz aus dem Bundesstaat Georgia boykottieren. Die «Heartbeat-Bill» verbietet Abtreibungen, sobald beim Fötus ein Herzschlag festgestellt werden kann. Dies kann bereits in der sechsten Schwangerschaftswoche eintreten.

Im März twitterte Schauspielerin Alyssa Milano die vollständige Liste derjenigen, die sich gegen das Gesetz zur Wehr setzen, darunter Männer und Frauen in Hollywood wie Judd, David Arquette, Debra Messing, Mandy Moore, Amy Schumer, Ben Stiller und Don Cheadle.

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