Budgetstreit USA: Asiatische Anleger gehen in Deckung
Aktualisiert

Budgetstreit USAAsiatische Anleger gehen in Deckung

Die bevorstehende Frist zur Einigung im US-Budgetstreit hält die Anleger an den asiatischen Märkten nun doch in Atem. Derweil wird in Washington um eine Lösung gerungen.

Investoren falle es schwer, eine Pleite der USA einzupreisen, da es so ein Szenario noch nie gegeben habe, sagen Händler.

Investoren falle es schwer, eine Pleite der USA einzupreisen, da es so ein Szenario noch nie gegeben habe, sagen Händler.

«Angesichts der Möglichkeit, dass sich die Politiker in den USA jederzeit einigen können, warten die meisten Investoren ab», erklärte ein Fondsmanager in Tokio. Investoren falle es zudem schwer, eine Pleite der USA einzupreisen, da es so ein Szenario noch nie gegeben habe, sagten Händler. Daher sei es überraschend ruhig an den Märkten.

Der Index für die asiatischen Märkte ausserhalb Japans gab so rund 0,2 Prozent nach. In Tokio trat der Nikkei lange auf der Stelle und ging schliesslich mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent und 14'467 Punkten aus dem Handel. Es war der sechste Anstieg in Folge und trotz der kleinen Zugewinne der höchste Schlusskurs seit zwei Wochen.

Auch an der Börse in Südkorea gab es wenig Veränderung. Verluste verbuchten dagegen chinesische Aktien. Der CSI300 und der Index der Börse Shanghai gaben rund 1,7 Prozent nach. An der Börse in Hongkong ging es mit 0,7 Prozent bergab. (sda)

Eine Woche Stillstand in den USA

Fitch droht mit Verlust von Spitzenrating

Jetzt reagieren die Rating-Agenturen auf den Budgetstreit in den USA. Die Agentur Fitch gab bekannt, dass den USA ein Verlust des Spitzenratings droht. Fitch setzte das «Triple-A» wegen des andauerenden Finanzstreits unter Beobachtung.

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