Geldschwemme vorbei?: Asiatische Börsen unter Druck
Aktualisiert

Geldschwemme vorbei?Asiatische Börsen unter Druck

Die Aussicht auf eine geldpolitische Wende der US-Notenbank belastet die asiatischen Börsen. Investoren warteten auf weitere Hinweise, ab wann die Fed ihre massiven Anleihenkäufe drosseln wird.

In Japan drehte der Nikkei -Index im späten Handel ins Plus und schloss 0,2 Prozent fester bei 13'424 Punkten.

In Japan drehte der Nikkei -Index im späten Handel ins Plus und schloss 0,2 Prozent fester bei 13'424 Punkten.

Am Abend sollten die Protokolle der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed veröffentlicht werden. Anleger zogen weiterhin Geld aus Schwellenländern ab, fast alle asiatischen Börsen verzeichneten Kursverluste.

In Japan drehte der Nikkei -Index im späten Handel ins Plus und schloss 0,2 Prozent fester bei 13'424 Punkten. Dabei spielte möglicherweise die Ankündigung von Notenbankchef Haruhiko Kuroda eine Rolle, dass das heimische Staatsanleihen-Kaufprogramm nötigenfalls erneut ausgeweitet werden könnte.

Der MSCI-Index für die asiatischen Märkte ausserhalb Japans verlor dagegen 0,3 Prozent. Im Handelsverlauf war er zeitweise auf den niedrigsten Stand seit fünf Wochen gefallen.

Leichte Erholung der indischen Rupie

Die koreanischen Aktien gaben gut ein Prozent nach, die chinesische Börse verlor 0,35 Prozent, in Taiwan sank der Leitindex um fast 0,9 Prozent. Die Aussicht auf eine weniger lockere Geldpolitik in den USA hatte zuletzt die Währungen von Brasilien, Indien und anderen Schwellenländern stark belastet.

Die indische Rupie erholte sich am Mittwoch aber wieder etwas von ihrem Rekordtief, nachdem die Notenbank Schritte eingeleitet hatte, um den Anleihemarkt zu unterstützen. (sda)

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