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Last Man und Woman StandingAstrid und Marco brechen «Ninja Warrior»-Rekorde

Am Dienstag fand das Finale von «Ninja Warrior Switzerland» statt. Marco kam dabei so weit wie noch niemand zuvor. Und Astrid wurde zur ersten Last Woman Standing gekürt.

von
Michelle Muff

Marco schafft es bei «Ninja Warrior Switzerland» so weit wie noch niemand zuvor. Seinen spektakulären Lauf siehst du im Video oben. <i>(Video: TV24)</i>

In der Final-Show von «Ninja Warrior Switzerland» auf TV24 kämpften am Dienstag 24 Athleten und eine Athletin um den Sieg. Dabei stellten Marco Müller aus dem Kanton Schwyz und Astrid Sibon aus dem Kanton Aargau zwei neue Rekorde auf: Er schaffte es als erster Mann bis zum zweitletzten Posten, sie war die erste Frau, die das Finale bestritt.

«Als ich realisiert habe, dass ich der neue Last Man Standing bin, hatte ich natürlich sehr Freude», sagte Marco nach dem Triumph zu 20 Minuten. Am zweitletzten Hindernis scheiterte der 23-Jährige jedoch – und entkam damit nur knapp der Chance, sich am Mount Midoriyama zu versuchen und 100'000 Franken zu gewinnen.

Astrid ist die erste Last Woman Standing

Auch Astrid (26) ist stolz auf ihre Leistung – wäre im Nachhinein aber gern «noch etwas weiter gekommen»: «Nach meinem Lauf dachte ich mir: ‹Come on, ich hätte es doch noch weiter schaffen können›!»

Ihre Top-Leistung reichte locker, um zur Last Woman Standing gekürt zu werden – in der Schweiz wird der Titel dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Die Titelträgerin findet das gut. «Frauen müssen im Parcours gleich abliefern wie die Männer. Es gibt aber nun mal gewisse körperliche Unterschiede, durch die wir es schwieriger haben.»

Bei den Olympischen Spielen würden Frauen und Männer schliesslich auch getrennt bewertet, ergänzt die Physiotherapeutin.

Marco ist nicht an fehlender Kraft gescheitert

Dass Marco kurz vor dem Mount Midoriyama ins Wasser gefallen ist, habe nicht an der fehlenden Kraft gelegen: «Ich hätte noch genügend Energie für den Posten gehabt, aber koordinativ war das Element extrem schwierig.» Er sei an der Technik gescheitert.

Um körperliche Höchstleistungen zu erzielen, macht der Maschinenbau-Student viel Sport – hauptsächlich Klettern: «Insgesamt mindestens fünfmal die Woche, zweimal davon am Fels in den Bergen.»

Astrid trainiert sechsmal die Woche

Auch Astrid trainiert regelmässig, zurzeit um die sechsmal pro Woche. «Ich gehe viel Bouldern und versuche mich seit einiger Zeit auch beim Free-Running. Manchmal muss ich auch ins Fitnesscenter, wo ich Kraft und Kondition trainiere. Das mache ich weniger gern – aber es muss sein, wenn man seine Form halten möchte.»

Ob die beiden sich nächstes Jahr nochmals am «Ninja Warrior»-Parcours versuchen wollen? «Natürlich», finden beiden. Und Marco ergänzt: «Das Ziel wäre dann, weiter zu kommen als dieses Jahr. Wenn ich es dann auf den Mount schaffen würde, wäre das ziemlich cool.»

Als Preis gab es ein Velo

Als Preis für Astrids und Marcos Höchstleistung gab es übrigens nicht Bares – dafür je eine Medaille und ein Velo. Das mögliche Preisgeld von 100'000 Franken erhält man nämlich nur, wenn man es auf die Plattform an der Spitze des Mount Midoriyama schafft.

Wie Marco mit seinem Lauf als bester Kandidat abschnitt, siehst du im Video oben.

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