Astronauten starten schwierigste Reparatur aller Zeiten

Aktualisiert

Astronauten starten schwierigste Reparatur aller Zeiten

Die Astronauten der US-Raumfähre «Discovery» haben bei einem Aussenbordeinsatz mit der komplizierten Reparatur eines defekten Sonnensegels der Internationalen Weltraumstation (ISS) begonnen.

Die NASA spricht von einer der schwierigsten je unternommenen Reparaturen im freien All. Der Einsatz wurde mehrfach verschoben, die Ingenieure auf der Erde hatten fieberhaft an einer Lösung des Problems gearbeitet.

Um den Riss im Sonnensegel der Raumstation, das für die Energieerzeugung benötigt wird, zu flicken, schwebten zwei US-Astronauten aus der ISS in den freien All. Scott Parazynski und Douglas Wheelock wurden mithilfe eines knapp 30 Meter langen Roboterarms zur defekten Stelle manövriert. Etwa 45 Minuten später sollten sie dort zuerst versuchen, die Ursache des Defektes zu erkennen. Erst dann können die Astronauten sicher wissen, welche Reparaturen nötig sind.

Zwei technische Probleme schränken derzeit die Stromversorgung der ISS ein. Bevor nicht wenigstens einer der beiden Defekte behoben ist, kann die Weltraumstation nicht erweitert werden. Der Riss in einem der Sonnensegel wurde entdeckt, als dieses am Dienstag während eines Aussenbordeinsatzes entfaltet wurde. Zusätzlich ist ein Drehgelenk defekt, das die Segel immer an der Sonne ausrichten soll. Die Ursache der Schäden war bis Donnerstag noch nicht völlig geklärt.

http://spaceflight.nasa.gov/ (dapd)

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