Nazi-Kontakte: Asylorganisation stoppt Deal mit Matratzenfirma
Aktualisiert

Nazi-KontakteAsylorganisation stoppt Deal mit Matratzenfirma

Roviva-Chef Patrik Roth posierte mit rechtsradikalen Symbolen. Dies hat nun wirtschaftliche Konsequenzen.

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Peter Patrik Roth posiert auf Instafotos mit Sportbekleidung, auf denen Nazisymbole zu sehen sind.

Peter Patrik Roth posiert auf Instafotos mit Sportbekleidung, auf denen Nazisymbole zu sehen sind.

Am Ellbogen ist die schwarze Sonne zu sehen.

Am Ellbogen ist die schwarze Sonne zu sehen.

Roth hat mit einem Partner eine Firma gegründet, die Produkte des Modelabels White Rex vertreibt.

Roth hat mit einem Partner eine Firma gegründet, die Produkte des Modelabels White Rex vertreibt.

VK/White Rex

Matratzenhersteller Roviva verliert einen Grossauftrag, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Die Asylorganisation Zürich (AOZ) hat die Zusammenarbeit mit der Berner Firma per sofort gestoppt. Grund dafür seien die Verbindungen des Roviva-Chefs Peter Patrik Roth zur rechtsextremen Szene.

Im Herbst letzten Jahres gerieten Bilder in Umlauf, die Roth in Sportbekleidung mit aufgedruckten Nazisymbolen zeigten. Zudem wurde bekannt, dass Roth 50'000 Franken seines Privatvermögens in die Firma Flighttex investiert hatte. Flighttex vertreibt unter anderem das rechtsextreme russische Label «White Rex». Roth zog daraufhin sein Aktienkapital ab.

Für die AOZ eine nicht tragbare Situation. AOZ-Sprecher Thomas Schmutz sagt gegenüber der Zeitung: «Die Verbindungen zwischen dem Unternehmer Peter Patrik Roth und Kreisen der internationalen Neonazi-Szene führen uns dazu, Matratzen künftig von einem anderen Hersteller zu beziehen.» Rechtsextremes Gedankengut sei mit ihrem Leitbild nicht vereinbar. (20 Minuten)

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