Aktualisiert 10.07.2015 09:02

Basel

Asylsuchender tot aus dem Rhein geborgen

Ein Asylsuchender aus Eritrea ist bei einem Badeunfall im Rhein in Basel ums Leben gekommen. Am Donnerstagabend verschwand erneut ein Mann im Rhein.

von
aj
Bei der Rheinrettung waren Polizei, Grenzwache und Feuerwehr im Einsatz.

Bei der Rheinrettung waren Polizei, Grenzwache und Feuerwehr im Einsatz.

Bei dem am Donnerstag kurz vor 15 Uhr im Rechen des elsässischen Kraftwerks Kembs unterhalb von Basel entdeckten Toten handelt es sich um jenen 20 Jahre alten Asylbewerber, der seit Montag vermisst wird. Dies habe die Identifizierung durch Fachleute ergeben, teilte das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt am Freitag mit.

Der junge Eritreer hatte am Montagmorgen mit einer Gruppe von Landsleuten im Rhein Abkühlung gesucht und wurde unter die Oberfläche gezogen. Baulichtorganisationen aus Basel sowie Deutschland und Frankreich suchten über ein Stunde lang erfolglos nach dem Vermissten.

Die Basler Berufsfeuerwehr musste am späten Donnerstagabend erneut nach einem Rheinschwimmer suchen. Eine Passantin hatte kurz nach 20 Uhr der Polizei gemeldet, oberhalb der Florastrasse befinde sich ein Rheinschwimmer in Schwierigkeiten.

Die Suche der Blaulichtorganisationen dauerte eine knappe Stunde. Dann wurde die Rheinrettung erfolglos abgebrochen.

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