Aeschiried: Asylunterkunft bleibt vorerst geöffnet
Aktualisiert

AeschiriedAsylunterkunft bleibt vorerst geöffnet

Die Asylunterkunft Aeschiried kann vorläufig in Betrieb bleiben: Für die Nutzung des Blaukreuz-Ferienzentrums als Asylunterkunft braucht es keine Baubewilligung.

Die Asylunterkunft in Aeschiried bleibt vorerst in Betrieb. Dies hat die bernische Baudirektion entschieden (Bild: zvg).

Die Asylunterkunft in Aeschiried bleibt vorerst in Betrieb. Dies hat die bernische Baudirektion entschieden (Bild: zvg).

Die bernische Baudirektion hat entschieden: Für die Nutzung des Blaukreuz-Ferienzentrums in Aeschiried als Asylunterkunft braucht es keine Baubewilligung. Die Baudirektion bestätigt damit den Entscheid des Regierungsstatthalteramts Frutigen-Niedersimmental von Mitte November 2014. Die dagegen erhobene Beschwerde wurde von der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) des Kantons Bern abgewiesen.

Die Nutzung der bestehenden Gebäude als Durchgangszentrum erfordere keine baulichen Massnahmen, schreibt die BVE. Durch die geänderte Nutzung würden die massgebenden Zonenvorschriften nicht tangiert. Auch seien weder wesentliche zusätzliche Immissionen noch eine Mehrbelastung der Erschliessungsanlagen zu erwarten.

Entscheid kann angefochten werden

Der Entscheid der BVE kann allerdings innert 30 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern angefochten werden. Einer allfälligen Beschwerde hat die BVE die aufschiebende Wirkung entzogen.

Bis zu 100 Asylsuchende sollen in Aeschi mit seinen gut 2000 Einwohnern untergebracht und durch die ORS Service AG unterstützt werden. Für die Bevölkerung wurde eine Hotline eingerichtet. Die Asylunterkunft wurde vor zwei Wochen eröffnet.

(sda)

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