Aktualisiert 11.05.2017 13:53

Weniger GesucheAsylunterkunft Siloah geht Ende März zu

Weil die Asylgesuche rückläufig sind, wird die Unterkunft in Gümligen geschlossen. Es ist nicht das erste Asylheim in der Region, das überflüssig wird.

Der Kanton Bern schliesst Ende März die Notunterkunft für Asylsuchende in Gümligen. Das teilte die Gemeinde Muri, zu der Gümligen gehört, am Mittwoch mit. Geschlossen wird die Zivilschutzanlage auf dem Siloah-Areal wegen der rückläufigen Anzahl Asylgesuche.

Die Anlage werde nun in die strategische Asylunterkunfts-Reserve des Kantons übergeführt, heisst es weiter. Auf diese Weise könne die Anlage, wenn nötig, innert Monatsfrist erneut für Asylsuchende bereitgemacht werden.

Im August 2015 war die Gümliger Zivilschutzanlage geöffnet worden. Bis zu hundert Asylsuchende lebten darin. Die Behörden sprechen von einem «reibungslosen Betrieb», der dank der offenen Haltung der Bevölkerung und insbesondere der Nachbarn möglich gewesen sei.

Wegen der rückläufigen Asylzahlen sind kürzlich im Kanton Bern etwa auch Asylunterkünfte in Ittigen und Oberhofen geschlossen worden oder werden demnächst geschlossen. (sda)

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