Sensation: Atemberaubende Kulisse für zu wenige Gäste

Aktualisiert

SensationAtemberaubende Kulisse für zu wenige Gäste

Erstmals stieg die riesige Dance-Party Sensation am letzten Samstag in der Schweiz. Der Event vermochte das Hallenstadion aber nicht so zu füllen, wie sich das die Veranstalter gewünscht hatten.

von
Nadine Neufeld

Am Samstag fand zum ersten Mal in der Schweiz die Mega-Dance-Party Sensation statt. Um 22 Uhr öffnete das Hallenstadion seine Pforten und liess eine Welle weissgekleideter Partywütiger in die riesige Halle. Wer mit Blue Jeans erschien, fiel erstens auf und musste sich zweitens Sprüche der Security gefallen lassen. Drinnen angekommen wurde man durch die gewaltige Dekoration, die tatsächlich an eine blassweis­se Unterwasserwelt erinnerte, erschlagen.

Um Mitternacht erklomm der niederländische Elektro- und House-DJ Fedde Le Grand die DJ-Bühne und begeisterte das Publikum auf der eher dünn besiedelten Tanzfläche mit deephousigen Hit-Remixes wie «Seven Nation Army» der White Stripes oder «Around the World» von Daft Punk. Er spiele für ein so grosses Publikum, wie er es im Hallenstadion oder an der Sensation in Amsterdam antreffe, eher tanzbare Musik, die jeder kenne, meinte Fedde Le Grand, Musikproduzent des Tracks «Put Your Hands Up for Detroit», zu 20 Minuten.

Den Gästen gefiel der Sound und vor allem die interaktive Dekoration, die aus unvermittelt herausschies­senden Wasserfontänen und aufsteigenden Flammen zwischen Riesenquallen bestand.

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