«Nicht ausreichend»: Athens Vorschläge sind für Brüssel nicht genug
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«Nicht ausreichend»Athens Vorschläge sind für Brüssel nicht genug

Griechenland hat seine Reformvorschläge präsentiert. Doch die EU weist sie zurück: «Nicht ausreichend», heißt es.

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dpa/hal
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras vereinbart, die nun offenbar nicht eingehalten worden sind.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras vereinbart, die nun offenbar nicht eingehalten worden sind.

Die Geduld der EU mit Griechenland ist offensichtlich vorbei. Das hat letzte Woche Parlamentschef Martin Schulz im TV klar gemacht. Und nun zeigt Brüssel auch hochoffiziell, dass die Zeit der freundlichen Wort vorbei ist.

So wies die EU die neuesten Reformvorschläge der griechischen Regierung zurück. Sie seien nicht ausreichend, die enthaltenen Ziele blieben hinter den bisherigen Absprachen zurück, hieß es am Dienstag. Unter anderem entsprächen die Zielwerte für den sogenannten Primärüberschuss Athens (Budgetüberschuss ohne Zinszahlungen) nicht den Zahlen, die EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras vereinbart habe.

Die Vertreter der Geldgeber – also EU-Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) – verlangen als Primärüberschuss im laufenden Jahr ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Griechenland schlug nach einem Bericht des «Wall Street Journal» nur 0,75 Prozent vor. Ursprünglich hatten die Geldgeber noch drei Prozent verlangt.

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