Aktualisiert

IOC-SessionAthleten fordern lebenslange Doping-Sperren

Am ersten Tag der IOC-Session in Kopenhagen gingen die Athleten mit einigen Forderungen in die Offensive. Sie verlangten von den internationalen Sportverbänden einen verschärften Kampf gegen Doping sowie ein grösseres Mitspracherecht.

"Die Situation ist extrem herausfordernd. Es gibt keinen anderen Weg, als Doping mit noch grösserer Entschlossenheit zu bekämpfen", sagte der frühere russische Schwimm-Olympiasieger Alexandar Popow. "Ein schweres Dopingvergehen sollte mit einer lebenslangen Sperre belegt werden", forderte der Ex-Sprintstar Frank Fredericks (Namibia), der sich als Vertreter der Athletenkommission ebenfalls zu Wort meldete.

Zudem forderten die Athleten Mitbestimmung in allen wichtigen Fragen: Mitgestaltung des Wettkampfkalenders der internationalen Sportverbände, um gesundheitliche Überforderungen und Verletzungen zu vermeiden; Mitbestimmung bei Regeländerungen und technischen Veränderungen; bessere Informationen sowie grössere Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung.

IOC-Präsident Jacques Rogge kündigte die Bildung einer Trainerkommission an. Sie soll eine Stärkung des Umfelds der Athleten bewirken und die Coaches in eine grössere Verantwortung einbinden.

(si)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.