«Scheisse, Scheisse»: Athletin flucht während olympischem Eid
Aktualisiert

«Scheisse, Scheisse»Athletin flucht während olympischem Eid

Die Eröffnung der Jugend-Olympiade verkam für die Österreicherin Christina Ager zur Blamage. Während die 16-Jährige den olympischen Eid vortrug, hatte sie ein Blackout.

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Christina Ager hätte besser die gesamte Rede vom Spickzettel abgelesen (Video: YouTube).

An den «Youth Olympic Games» in Innsbruck, an denen tausend Jugendliche aus siebzig Nationen teilnehmen, stehen vom 13. bis 22 Januar 63 Entscheidungen in sieben Sportarten und 15 Disziplinen an. Eines ist klar: Egal wie die Spiele ausgehen, die Eröffnungsfeier der Winterspiele wird den Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben.

Christina Ager, 16-jährige Skirennfahrerin aus Österreich, hatte dagegen weniger Freude an der Zeremonie. Ihr wurde die Ehre zuteil, den olympischen Eid im Namen aller Athleten vorzutragen. Mit erhobener Hand legte sie auf der grossen Bühne los. Es war Ager anzusehen, dass sie nervös war. So kam es, wie es kommen musste: Die 16-Jährige verlor bereits nach dem ersten Satz komplett den Faden. Nach einem Stolperer und dem Versuch, sich an den Text zu erinnern, sprudelte es aus ihr raus: «Scheisse». Und weil es so schön war, noch einmal: «Scheisse.»

Die Jugendlichen applaudierten und die Kommentatorin des österreichischen Fernsehsenders ORF, der im übrigen den Namen der Athletin auf dem Einblender falsch geschrieben hatte, musste herzhaft lachen. Ager wusste sich nach einer langen Pause zu helfen: Der Spickzettel musste her. Die Österreicherin brachte ihre Rede danach sicher zu Ende.

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