Vespa velutina: Attacke der asiatischen Killer-Hornissen
Aktualisiert

Vespa velutinaAttacke der asiatischen Killer-Hornissen

Eine räuberische Hornissenart aus Asien treibt in Südfrankreich ihr Unwesen. Die Insekten jagen einheimische Bienen und töten sie. Und auch Menschen wurden schon angegriffen.

Das erste Nest der von China bis Indonesien vorkommenden Hornissen wurde in Frankreich 2004 entdeckt. Die Art Vespa velutina hatte sich bei Bordeaux eingenistet. Laut oe24.at vermutet man, dass die Tiere in einem Container aus China eingeschleppt wurden.

Seitdem verbreitet sich das Insekt trotz intensiver Bekämpfung rasant. 2007 wurden bereits 2000 Nester in der Region zerstört. Dennoch gibt es heute Tausende von Kolonien. Jährlich dringe die Hornisse 100 bis 150 Kilometer weiter vor.

Räuberische Zuzüger

Die Hornissen machen einheimischen Insekten das Leben schwer, sie jagen sie und können sogar rückwärts fliegen. Selbst die heimische Hornisse Vespa crabo hat gegen den Neuankömmling keine Chance. Die Vespa velutina ist zwar deutlich kleiner, doch ihre Nester sind gigantisch.

Europäische Hornissen bauen Nester für ein paar Hundert Tiere, ihre asiatischen Verwandten errichten Unterkünfte für Tausende von Jägerinnen.

Angriffe auf Menschen

Mit der Ausbreitung des Eindringlings häufen sich Klagen über Angriffe auf Menschen. Kürzlich attackierte ein grosser Schwarm asiatischer Hornissen im südwestfranzösischen Saint-Vite Wanderer und Radfahrer. Sechs von ihnen mussten mit Dutzenden von Stichen hospitalisiert werden.

Gefahr für viele Bienen

Nach Meinung französischer Imker könnte der Eindringling für Honigbienen und andere heimische Insekten zur tödlichen Gefahr werden. Bewiesen ist das bisher nicht. Wissenschaftlern zufolge erbeutet eine Hornisse vor einem Bienenstock sechs Bienen pro Stunde. Anders als asiatische Bienen, die die Angreifer austricksen können, seien heimische Arten wehrlos.

Die bei uns heimische Hornisse ist laut wikipedia längst nicht so gefährlich, wie sie gerne dargestellt wird. Ihr Gift sei vergleichbar mit dem von Bienen und anderer Wespen, allerdings nicht identisch – es weise sogar eine geringere Toxizität auf. Der Hornissenstich sei etwas schmerzhafter als der einer kleineren Wespe. Gründe hierfür liegen im sehr hohen Anteil des Neurotransmitters Acetylcholin, einer als brennend empfundenen Substanz im Hornissengift. Zudem verursachen der dickere und längere Stachel stärkere Schmerzen. Ein Hornissenstich sei aber im Allgemeinen nicht tödlich. Tatsächlich seien - bei Nichtallergikern - für eine Lebensgefährdung 500 bis 1000 intensive Hornissenstiche Voraussetzung. Da nur etwa ein Zehntel der Hornissen eines Nestes stechen, werde diese Zahl aber niemals erreicht.

Die bei uns heimische Hornisse ist laut wikipedia längst nicht so gefährlich, wie sie gerne dargestellt wird. Ihr Gift sei vergleichbar mit dem von Bienen und anderer Wespen, allerdings nicht identisch – es weise sogar eine geringere Toxizität auf. Der Hornissenstich sei etwas schmerzhafter als der einer kleineren Wespe. Gründe hierfür liegen im sehr hohen Anteil des Neurotransmitters Acetylcholin, einer als brennend empfundenen Substanz im Hornissengift. Zudem verursachen der dickere und längere Stachel stärkere Schmerzen. Ein Hornissenstich sei aber im Allgemeinen nicht tödlich. Tatsächlich seien - bei Nichtallergikern - für eine Lebensgefährdung 500 bis 1000 intensive Hornissenstiche Voraussetzung. Da nur etwa ein Zehntel der Hornissen eines Nestes stechen, werde diese Zahl aber niemals erreicht.

Deine Meinung