Terror in Indien: Attentäter von Mumbai schuldig gesprochen

Aktualisiert

Terror in IndienAttentäter von Mumbai schuldig gesprochen

Ein indisches Gericht hat den einzigen überlebenden Attentäter der Terroranschläge von Mumbai verurteilt. Dem Mann droht die Todesstrafe.

Die Anklage warf dem Pakistaner eine massgebliche Beteiligung an den Terroranschlägen vom November 2008 vor, bei denen 166 Menschen getötet und 234 weitere verletzt wurden. Mohammed Ajmal Kasab hat demnach in einem der Bahnhöfe Mumbais gemeinsam mit einem Komplizen 58 Menschen getötet und 104 verletzt. Das Strafmass soll am Dienstag verkündet werden. Kasab droht die Todesstrafe.

Zwei mitangeklagte Inder sprach Richter M.L. Tahiliyani frei. Die neun anderen Angreifer wurden während der dreitägigen Belagerung mehrerer Luxushotels, eines jüdischen Zentrums und anderer Einrichtungen in Mumbai getötet. (dapd)

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