In eigener Sache: Attila Szenogrady gestorben
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In eigener SacheAttila Szenogrady gestorben

Der Gerichtskorrespondent Attila Szenogrady, der auch für 20 Minuten berichtete, ist an den Folgen eines Hirnschlags gestorben.

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sda/hal
Hat für 20 Minuten viele Jahre aus den Zürcher Gerichtssälen berichtet: Attila Szenogrady.

Hat für 20 Minuten viele Jahre aus den Zürcher Gerichtssälen berichtet: Attila Szenogrady.

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Attila Szenogrady ist in der Nacht auf Donnerstag in Zürich gestorben. Anfang August hatte er in den Ferien in Ungarn einen Hirnschlag erlitten.

Der 50-Jährige war seit 22 Jahren als Berichterstatter für zahlreiche Zürcher Medien tätig. Auch für 20 Minuten hat er regelmässig aus den Gerichtssälen berichtet. Nicht selten verfolgte er drei oder noch mehr Prozesse an einem Tag.

«Mit Attila verlieren wir einen hochgeschätzen Kollegen, der für uns mit viel Fingerspitzengefühl und sehr professionell das schwierige Feld der Prozessberichtestattung abgedeckt hat. Unsere Gedanken gehen zur Familie des Verstorbenen, der wir viel Kraft wünschen», sagt Marco Boselli, Chefredaktor von 20 Minuten.

Seine ersten journalistischen Erfahrungen machte Attila Szenogrady vor 30 Jahren beim «Limmattaler Tagblatt». Neben seiner Tätigkeit als freier Journalist schloss er ein Publizistikstudium ab. Er hinterlässt eine Frau sowie eine Tochter und einen Sohn im Alter von 14 und 16 Jahren.

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