Aktualisiert 04.02.2004 06:25

Auch Bush erhielt Rizin

Das Weisse Haus hat bereits im vergangenen November ebenfalls einen Brief mit dem hochgiftigen Rizin erhalten.

Dies wurde am Dienstagabend in Washington bekannt, nachdem dort eine solche Postsendung im Büro von Senatsführer Bill Frist eingegangen war. Das Schreiben an Präsident George W. Bush wurde nach Angaben eines Polizeibeamten in einer Poststelle ausserhalb des Weissen Hauses sichergestellt. Eine Gefahr habe nicht bestanden, weil das Rizin in Körnerform eine zu schwache Konzentration gehabt habe.

Im vergangenen Oktober wurde eine Sendung mit Rizin auch in Greenville in South Carolina sichergestellt. Die darin enthaltene Substanz ähnelte der an das Weisse Haus entsandten sehr stark. In Begleitschreiben wurden jeweils die neuen Bestimmungen über Ruhezeiten für Fernfahrer angeprangert, wie der Polizeibeamte weiter mitteilte. Ob zwischen diesen beiden Sendungen und der an Frist ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar. Die Büros des Senats blieben am Mittwoch weiter geschlossen. (dapd)

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