Auch der «Katzenschreck» im Visier der Baselbieter Juso
Aktualisiert

Auch der «Katzenschreck» im Visier der Baselbieter Juso

Die Baselbieter Jungsozialisten kämpfen für ein Mosquito-Verbot. Im Visier haben sie aber auch andere Hochfrequenz-Abschreckungsgeräte.

Die Jusos haben gestern in einem Brief an das Justizdepartement gefordert, dass nicht nur Mosquito, sondern auch die in Gärten eingesetzten Abschreckungsgeräte für Katzen verboten werden. Die schrillen Töne seien äusserst unangenehm für Jugendliche, ebenso wie die Marderalarme an Autos.

«Die Katzenschreckgeräte in meinem Dorf Zunzgen nehmen stetig zu», sagt Juso-Präsident Reto Wyss. Viele Kollegen aus anderen Dörfern würden sich auch beklagen, so Wyss. Die Vertreiberin von Katzenschreck-Geräten, die Variona AG, bestätigt die steigende Nachfrage.

Das Justizdepartement will in dieser Sache vorläufig nicht tätig werden. «Auch dem Kantonsgericht können wir keine Vorschriften machen», sagt Departementssprecher Anand Jagtap.

Gerichtspräsident Peter Meier seinerseits will bald entscheiden, ob das Mosquito am Eingang des Kantonsgerichts definitiv installiert werden soll. «Falls ja, muss sichergestellt werden, dass die Allmend nicht beschallt wird.»

(lvi)

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