Beachvolleyball-EM: Auch die letzten Schweizer gescheitert
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Beachvolleyball-EMAuch die letzten Schweizer gescheitert

Mirco Gerson und Alexei Prawdzic sind im Achtelfinal der Beachvolleyball-EM ausgeschieden. Damit sind keine Schweizer mehr im Turnier.

Mit Mirco Gerson und Alexei Prawdzic sind an den Europameisterschaften in Klagenfurt die letzten Schweizer ausgeschieden. Sie unterlagen in den Achtelfinals den als Nummer 5 gesetzten Polen Grzegorz Fijalek und Mariusz Prudel nach 56 Minuten 15:21, 23:21, 11:15.

Gerson/Prawdzic verlangten den favorisierten Osteuropäern alles ab und steigerten sich nach verhaltenem Beginn im zweiten Umgang markant. Die dritte Möglichkeit nutzten die als Nummer 24 gesetzten Schweizer schliesslich zum Satzausgleich. Im Tiebreak hatten Gerson und Prawdzic mit 6:4 in Führung gelegen, ehe den Polen fünf Punkte in Folge gelangen. Näher als bis auf einen Zähler (9:10) kam das Schweizer Duo, das in der ersten K.o.-Runde von einem Forfait der Österreicher Clemens Doppler/Alexander Horst profitiert hatte, danach nicht mehr heran.

«Leider haben wir den ersten Satz ein bisschen verschlafen, aber dann haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Am Ende des dritten Satzes fehlte gegen ein absolutes Weltklasseteam wie die Polen vielleicht ein bisschen die Erfahrung», resümierte Gerson.

Deutsches Duo siegt

Am Nachmittag erzitterte der Center Court am Wörthersee, der schon viele denkwürdige Stunden erlebt hat. Verantwortlich dafür waren die einheimischen Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger, die in einem hochklassigen Finale ihre spanischen Widersacherinnen in drei Sätzen niederrangen. Die Schwaigers standen am Finaltag unter aussergewöhnlicher Nervenbelastung und trugen Trauer. Ihre verstorbene Grossmutter wurde während des Halbfinals zu Grabe getragen. (si)

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