Auch die Zoos müssen Vögel reinnehmen
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Auch die Zoos müssen Vögel reinnehmen

Von der «Stallorder» des Bundesrates sind auch die Zoologischen Gärten betroffen. Sie halten vielfach Hühner-, Gänse- und Laufvögel, sind aber wie der Fall des Zoos Zürich zeigt, gut auf solche Situationen vorbereitet.

«Wir werden unsere Vögel auch reinnehmen müssen», sagte der Direktor des Zoos Zürich, Alex Rübel, am Freitag auf Anfrage. «Wir haben bereits geschaut, wo wir sie unterbringen können und werden das innerhalb der vorgesehen Frist in Zusammenarbeit mit dem für die Umsetzung zuständigen Veterinäramt auch tun.» Eingesperrt werden müssen zum Beispiel Pfauen, Truthühner, dann aber auch die vielen Enten, Gänse und Schwäne, die im Teich herumschwimmen. «Das ist nicht sehr lustig - weder für die Vögel noch für uns: Wir werden sie alle einfangen müssen», sagte Rübel weiter. Das sei mit viel Arbeit verbunden. Der Zoo verfüge aber über gute Tierpfleger, so dass alles problemlos verlaufen sollte. Für die Wasservögel gebe es Unterbringungsmöglichkeiten mit Wasser, sagte er. So müssten die Tiere bei ihrer Ankunft im Zoo ohnehin vier Wochen in Quarantäne verbringen. Der Zoo sei deshalb relativ gut auf solche Situationen eingerichtet. «Aber wir hoffen natürlich alle, dass das nicht zu lange dauern wird.» Beim Zoologischen Garten in Basel wollen die Verantwortlichen sich noch mit dem zuständigen Tierarzt absprechen, bevor sie über das weitere Vorgehen entscheiden, wie es auf Anfrage hiess. (dapd)

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