Coronavirus - In diesen Kantonen kannst du dich ab 16 oder 18 Jahren impfen lassen
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CoronavirusIn diesen Kantonen kannst du dich ab 16 oder 18 Jahren impfen lassen

Das Impftempo der Schweiz steigt. Nachdem einige Kantone in die Impf-Offensive gegangen sind, ziehen andere nach, zuletzt Bern, Zürich und Aargau. 20 Minuten zeigt die Übersicht.

Darum gehts

  • Im Kanton Waadt werden Impftermine für alle Altersgruppen vergeben. Der Andrang ist riesig.

  • Der Kanton Schwyz machte ab dem 3. Mai das Gleiche, ab 6. Mai der Kanton Jura – in beiden Kantonen ab 16 Jahren.

  • Auch Bern, Zürich und Aargau impfen jetzt auch junge.

  • Das BAG empfiehlt weiterhin Impfungen zuerst für Ältere und Risikogruppen.

Nach dem Kanton Waadt lässt auch der Kanton Schwyz seine gesamte Bevölkerung ab 16 Jahren zur Covid-19-Impfung zu. Um einen Impftermin zu erhalten, können sich im Kanton Schwyz wohnhafte Personen anmelden. Die Hausarztpraxen bieten ihre Patienten direkt auf. Eine Impfung gegen Covid-19 ist für alle in der Schweiz lebenden Personen kostenlos.

Der Kanton Jura bietet ab 6. Mai Impftermine für alle Personen über 16 Jahren an. Das sei möglich, weil die beiden in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe Moderna und Pfizer/Biontech mittlerweile in grossen Mengen verfügbar seien, schreibt der Kanton Jura. Die Kapazitäten könnten deshalb im kantonalen Impfzentrum in Courtételle als auch im Kantonsspital Jura, den Apotheken und den Hausarztpraxen hochgefahren werden.

Plötzlich läuft die Impf-Maschinerie in der Schweiz. Gemäss aktuellstem Stand (per 7. Mai) sind 1’007’496 Personen vollständig geimpft, das entspricht 11,65 Prozent der Schweizer Bevölkerung.

Kanton Waadt hat Impf-Turbo eingelegt

Verschiedene Kantone geben jetzt zusätzlich Gas. Die Waadt gab am Montag dem 26. April bekannt, dass nun Impfungen für alle ab 18 Jahren offenstehen. Der Andrang war riesig. Rund 24 Stunden nach der Ankündigung vermeldete der Kanton, dass alle 110'000 Termine für Mai vergeben seien. Es gilt das Prinzip «First come, first serve».

Der Kanton Uri, einer der Impfturbos (13 Prozent vollständig geimpft), hatte bereits am 12. April angekündigt, dass ab Mitte Mai Impfungen ebenfalls allen, die wollen, offenstehen. Ein Termin, den auch die Kantone Solothurn und Aargau ins Auge gefasst haben. Die Coronavirus-Impfstoffe sind für Personen über 16 Jahren zugelassen.

Anfang Mai gaben weitere Kantone bekannt, dass die Impftermine per sofort oder bald ab 16 oder 18 Jahren zur Verfügung stehen, wie beispielsweise die Kantone Bern, Aargau und Zürich.

«Es ist Sache der Kantone»

Etwas auf die Euphoriebremse tritt das BAG. «Für uns ist es auch ein Ziel, dass möglichst bald alle geimpft werden können, die sich impfen lassen wollen. Es gibt auch in den jüngeren Altersgruppen das Bedürfnis, geimpft zu werden», sagte Virginie Masserey an einer Medienkonferenz Ende April. Doch sie schränkte ein: «Wir empfehlen weiterhin, die Risikogruppen bevorzugt zu impfen. Es ist Sache der einzelnen Kantone, festzulegen, wann sie die Impfung für alle öffnen wollen.»

Keine Impfdosen mehr zurückhalten

Neu empfiehlt das BAG den Kantonen, keine Impfdosen für die zweite Impfung mehr zurückzuhalten. Das ist ein Effekt der Tatsache, dass die Produzenten nach zeitweiligen Engpässen immer mehr Impfstoff liefern können. «Die Liefermengen sind angestiegen. Nun empfehlen wir nicht mehr, dass die Kantone Impfdosen zurückhalten sollen. Es ist nicht mehr nötig, denn ansonsten haben wir plötzlich viel zu viele Impfdosen auf Reserve. Wir empfehlen aktuell, möglichst bald zu verimpfen, was vorhanden ist.»

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(ore/her/pco)

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