Raserunfall: Auch dritter Raser von Schönenwerd angeklagt
Aktualisiert

RaserunfallAuch dritter Raser von Schönenwerd angeklagt

Der heute 19-Jährige muss sich wegen vorsätzlicher Tötung, vorsätzlicher schwerer und vorsätzlicher einfacher Körperverletzung sowie wegen Verletzung der Verkehrsregeln verantworten.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn hat auch gegen den dritten Raser von Schönenwerd Anklage erhoben.

Dem Unfall war damals eine junge Frau zum Opfer gefallen; zwei weitere Autoinsassen wurden teils schwer verletzt. Hinzu kommt bei ihm ein separates, auf Weisung des Bundesstrafgerichts vom Kanton Aargau übernommenes Strafverfahren wegen Gewaltdelikten, die mit dem Raserunfall nichts zu tun hatten.

Im Ausgang verhaftet

Die drei jungen Männer griechischer, kroatischer und türkischer Herkunft waren damals mit weit übersetzter Geschwindigkeit in den Autos ihrer Väter auf eine Kreuzung in Schönenwerd zugerast. Ein Jungfahrer rammte dabei einen abbiegenden Personenwagen, wobei die junge Frau getötet wurde. Der Lenker des unfallverursachenden Wagens blieb unverletzt. Seine Kollegen flüchteten, wurden aber später verhaftet - der nun ebenfalls angeklagte Türke in Zürich, wo er sich im Ausgang befand.

Ein Verhandlungstermin am Amtsgericht Olten-Gösgen ist gemäss Mitteilung noch nicht bekannt. Ein Strafverfahren gegen den Lenker des gerammten Autos wurde laut von Felten inzwischen eingestellt, doch ist die Einstellungsverfügung noch nicht rechtskräftig. (dapd)

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