Aktualisiert 31.10.2011 22:00

Hans KossmannAuch im November sieht er noch Potenzial

Der Monat Oktober war für Fribourg fast makellos. Trotzdem verlangt Gottéron-Trainer Hans Kossmann noch mehr.

von
Peter Berger
Die Anweisungen von Cheftrainer Hans Kossmann werden von den Spielern erfolgreich umgesetzt. (Key)

Die Anweisungen von Cheftrainer Hans Kossmann werden von den Spielern erfolgreich umgesetzt. (Key)

Einzig die Niederlage im Penaltyschiessen am vergangenen Freitag im Romand-Derby gegen Servette trübt die Monats­bilanz etwas. Zuvor hatte Got­téron im Oktober zehn Siege in Serie gefeiert. «Viel besser kann es nicht mehr gehen», gibt Cheftrainer Hans Kossmann zu. Der 49-jährige Kanada-Schweizer sagt: «In der NLA habe ich selber noch nie eine solche Serie erlebt.» Auch zwischenzeitliche Ausfälle von Teamleadern wie Christian Dubé, Sandy Jeannin oder Shawn Heins verkraftete das Team problemlos. Kossmann: «Das gab uns zusätzliches Selbstvertrauen.»

Die Erfolgsgründe sieht Kossmann, der in Freiburg erstmals als NLA-Headcoach amtet, in der Einstellung der Spieler. «Wir alle wussten, dass wir gute Transfers getätigt haben. Weil alle schnell lernten und hart arbeiteten, wurden wir denn auch schnell stärker.» Mitte Oktober übernahm Gottéron die Leaderposition, erstmals seit dem

3. Februar 1998. Dort wollen die Drachen bleiben. Die Kloten Flyers und Davos sitzen den Freiburgern aber mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken. Und die beiden Verfolger sind auch die nächsten Gegner. «Zusammen mit den ZSC Lions am Samstag ist das ein hartes Programm diese Woche», so Kossmann. Der Trainer fordert dennoch «mindestens einen Sieg aus den beiden Spitzenspielen in Kloten und in Davos».

Für Kossmann ist die Entwicklung des Teams trotz des Höhenfluges noch keineswegs abgeschlossen. «Wir können noch viele Dinge besser machen und haben noch Potenzial.» So geht Kossmann davon aus, dass etwa Dubé noch mehr Skorerpunkte sammeln wird. Von den Ausländern Michal Barinka und Pavel Rosa erwartet er eine Steigerung. Heute kehrt nach den verbüssten sieben Spielsperren zudem Heins zurück. «Er wird uns neuen Schub geben», ist Kossmann überzeugt.

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