Auch Leichenhunde suchen nach Ylenia
Aktualisiert

Auch Leichenhunde suchen nach Ylenia

Neben Bluthunden setzt die St. Galler Polizei jetzt auch Leichenhunde ein, um in den Wäldern bei Oberbüren nach der vermissten fünfeinhalbjährigen Ylenia zu suchen.

«Wir laufen mit den Hunden den Wegen entlang, schicken sie dann jeweils 50 Meter auf jeder Seite des Weges in den Wald hinein», erklärt Hundeführer Markus Wick von der Stadtpolizei St.Gallen gegenüber polizeinews.ch. Bis jetzt hätten die Leichenhunde aber keine Reaktionen gezeigt. Die Hoffnung, Ylenia lebend zu finden, bleibt deshalb erhalten.

Die Suche nach der vermissten Ylenia ist am Freitagmorgen wieder aufgenommen worden. Bei Oberbüren durchkämmen rund 40 Polizisten letzte Waldabschnitte. Am Abend will die Polizei die Lage beurteilen. Noch immer gehen Hinweise ein.

Vom fünfeinhalbjährigen Mädchen, das am 31. Juli in Appenzell mutmasslich von einem 67-jährigen Auslandschweizer entführt wurde, fehlt weiter jede Spur. Laut Hans Eggenberger, Sprecher der St. Galler Kantonspolizei, gehen ständig neue Hinweise aus der Bevölkerung ein. Diese würden laufend abgearbeitet.

Neben der flächendeckenden Suche in Oberbüren, wo sich der mutmassliche Kidnapper das Leben nahm und wo Sachen des Mädchens gefunden wurden, suchen die Polizeien von St. Gallen, dem Thurgau und beiden Appenzell dort, wo der Entführer von Augenzeugen gesehen worden sein soll. Ein Armee-Helikopter steht ebenfalls im Einsatz.

Deine Meinung