Schweizer Nati: Auch Liverpool wollte Zakaria – Chelsea-Wechsel dauerte nur sechs Stunden

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Schweizer NatiAuch Liverpool wollte Zakaria – Chelsea-Wechsel dauerte nur sechs Stunden

Denis Zakaria wechselte am letzten Tag des Transferfensters von Juventus Turin zu Chelsea. Nun hat sich der Nati-Star erstmals zu seinem neuen Club geäussert.

von
Lucas Werder
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Denis Zakaria (rechts) mit dem neuen Chelsea-Besitzer Todd Boehly (links).

Denis Zakaria (rechts) mit dem neuen Chelsea-Besitzer Todd Boehly (links).

IMAGO/Action Plus
Beim Premier-League-Club wartet der Schweizer noch auf seinen ersten Einsatz.

Beim Premier-League-Club wartet der Schweizer noch auf seinen ersten Einsatz.

Action Images via Reuters
Für die Nati hat der Mittelfeldspieler bislang 40 Länderspiele absolviert.

Für die Nati hat der Mittelfeldspieler bislang 40 Länderspiele absolviert.

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Darum gehts

  • Denis Zakaria wechselte Anfang September von Juventus Turin zum FC Chelsea.

  • Auch Liverpool hatte Interesse, wie der Schweizer bestätigt.

  • Bis sechs Stunden vor Transferschluss habe er noch nichts von seinem neuen Club gehört.

Es ist der wohl verrückteste Tag im Leben von Denis Zakaria. Als er am 1. September aufsteht, dem letzten Tag des Transferfensters, hat er noch keine Ahnung, dass er am Abend beim FC Chelsea unter Vertrag stehen werden würde. «Ich habe erst sechs Stunden vor Transferschluss von dieser Möglichkeit erfahren», sagt Zakaria über seinen spektakulären Wechsel. 

Von da an sei alles sehr schnell gegangen. «Ich musste schnell meine Sachen packen und sofort zum Medizincheck», berichtet Zakaria. Aus Zeitgründen fand dieser nicht in London, sondern noch in Turin statt. «Am Ende war alles sehr knapp, aber ich bin glücklich, jetzt ein Chelsea-Spieler zu sein.»

Trainerwechsel nach einer Woche

Dabei hätte der 25-Jährige genau so gut bei einem anderen Premier-League-Club landen können: Auch der FC Liverpool hatte Interesse am Nati-Spieler. «Ich habe davon von meinem Berater gehört», bestätigt Zakaria. «Aber am Ende war es dann Chelsea.»

Bei seinem neuen Club erlebte der Genfer allerdings alles andere als einen Traumstart. Nach nur einer Woche in London trennte sich die neue Chelsea-Führung von Trainer Thomas Tuchel (49). Nach drei Spielen wartet Zakaria noch auf seinen ersten Einsatz für die Blues. «Ich bin auch wegen Tuchel zu Chelsea gewechselt. Aber das ist Fussball. Unter dem neuen Trainer hat jeder eine neue Chance», sieht es der Mittelfeldspieler positiv.

«Juventus-Fussball zu defensiv»

Erst im Januar war Zakaria von Gladbach zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin gewechselt. Nach nur einem halben Jahr geht es nun weiter nach England. «Es gab viele Veränderungen in meinem Leben. Aber ich konnte auch viele Erfahrungen sammeln», sagt Zakaria.

Für ihn sei sofort klar gewesen, dass er das Abenteuer Chelsea eingehen möchte. «Der Fussball bei Juventus war vielleicht nicht so meiner, er war ein wenig zu defensiv für mich», meint der 25-Jährige rückblickend. «Der Spielstil in England sollte mir besser entgegenkommen. Die Intensität ist viel höher.»

Endlich wieder zu Spielminuten dürfte Zakaria in den kommenden Tagen kommen. Am Samstag trifft die Schweiz auswärts in Saragossa auf Spanien, am kommenden Dienstag geht es zum Abschluss der Nations League in St. Gallen gegen Tschechien. 

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