Auch Nadal auf der spanischen Dopingliste
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Auch Nadal auf der spanischen Dopingliste

Die Ermittlungen der spanischen Doping-Behörden, die zur Suspendierung von Jan Ullrich und Ivan Basso führten, betreffen auch andere Sportarten - zum Beispiel Tennis. Prominentester Name auf der ominösen Dopingliste: Roger Federers «Intimfeind» Rafael Nadal.

Laut einem Bericht der französischen Sonntagszeitung «Journal de Dimanche» sollen neben Tennis-Profi Rafael Nadal auch fünf Real-Madrid-Spieler auf der Kundenliste des spanischen Doping-Arztes Eusebio Fuentes sein. Der Verdacht, dass auch Fussballer auf der Liste sein sollen, wurde am Montag im Verlauf des Tages allerdings wieder entkräftet.

«Bis jetzt wurden nur Veloprofis genannt», hatte UCI-Präsident Pat McQuaid zuvor erklärt, «aber zahlreiche Fussball- und Tennisspieler sowie Leichtathleten stehen ebenfalls auf der Liste.»

Aufgrund der Liste der spanischen Ermittler wurden Top-Fahrer von der Tour de France ausgeschlossen. Die FIFA will in dieser Woche bei den spanischen Behörden vorstellig werden, ob auch Fussballer betroffen sind, wie Jiri Dvorak, Direktor der medizinischen Kommission erklärte. «Wenn Fussballer involviert wären, hätten die spanischen Ermittler die Plattform der WM sicher genutzt, um uns zu informieren», erklärte Dvorak.

Sogar die renommierte Zeitung «Le Monde» hat berichtet, dass Zinedine Zidane der Rock-Legende Johnny Hallyday eine Klinik für den Blutaustauch empfohlen haben soll.

WM-Mediziner Jiri Dvorak betonte jedoch, dass alle 228 bisher während des Turniers vorgenommenen Dopingkontrollen negativ gewesen seien.

(si)

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