07.11.2015 14:57

Offener Umgang

Auch Promis haben psychische Probleme

Viele Stars haben den Weg an die Öffentlichkeit gewagt und von ihren psychischen Problemen erzählt. Ihr Beweggrund: Sie wollen anderen helfen.

von
ink

Schon vor längerer Zeit startete Lady Gaga ihre Non-Profit-Organisation «Born this Way». Sie will damit Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen generieren und vor allem aufzeigen, dass man nicht allein ist mit seinen Problemen. Seit kurzem setzt sie mit ihrer Stiftung den Fokus vor allem darauf, Freunden von Betroffenen zur Seite zu stehen, um ihnen beizubringen, wie man psychisch kranken Menschen richtig helfen kann.

Wer ein gutes Vorbild sein will, darf nicht davor zurückschrecken, seine eigene Schmutzwäsche in der Öffentlichkeit zu waschen. Das weiss auch Lady Gaga. Sie kennt den Schmerz, den Menschen fühlen können, wenn sie leiden. «Ich habe lange unter Depressionen und Angstzuständen gelitten. Ich leide heute noch jeden Tag darunter», so Gaga im Interview mit «Billboard». Sie erklärt ihre Beweggründe für ihre Non-Profit-Organisation so: «Ich will diesen Kids einfach zeigen, dass diese Tiefe, die sie als Mensch fühlen, ganz normal ist. Dieses moderne Ding, bei dem sich alle oberflächlich und nicht verbunden anfühlen? Das ist nicht menschlich.»

Die Psyche soll kein Tabuthema sein

Aus diesem Grund finanziert Lady Gaga mit ihrer Stiftung auch die Forschungsgruppe Center for Emotional Intelligence der Yale-Universität, die sich mit der Entwicklung von psychischen Krankheiten bei Jugendlichen auseinandersetzt.

Lady Gaga ist aber nicht die einzige bekannte Persönlichkeit, die offen zu ihren psychischen Problemen steht. Auch Schauspielerin Hayden Panettiere geht offen mit ihrer postnatalen Depression um. Sie ebnet so den Weg für andere Frauen, die schlechten Gedanken nach der Geburt anzusprechen und Hilfe zu suchen anstatt weiter ein Tabu daraus zu machen. Welche Promis ebenfalls öffentlich gemacht haben, an psychischen Krankheiten wie Depression, OCD oder bipolarer Störung zu leiden, lesen Sie in der Bildstrecke.

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