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#BendgateAuch Samsungs Galaxy S4 lässt sich verbiegen

Nach Bekanntwerden der verbogenen iPhones wurde nun auch ein Samsung-Smartphone der Biegeprozedur unterzogen. Das Resultat: ein krummes Galaxy S4 mit kaputtem Display.

von
sts

Kurz nach dem Verkaufsstart der neuen iPhones war in Erfahrungsberichten zu lesen, dass sich das dünne Gehäuse des iPhone 6 Plus verbiege. Dies sei allein durch das Tragen in der Hosentasche geschehen, berichtete etwa ein User. Soziale Medien wurden anschliessend mit Hashtags wie #BendGate und#bentgate von Meldungen über verbogene iPhones überflutet. Den iPhone-Käufern war zudem der Spott von Android-Fans sicher. «Und für so ein Teil geben Leute Geld aus?», fragte Leser Paul beispielsweise in einem Kommentar. «Und genau deshalb ist Plastik besser! Was nützt euch das hochwertige Alugefühl, wenn ihr dann ein verbogenes Handy habt?», wollte Kommentarschreiber Helge wissen. Dani ging noch einen Schritt weiter: «Apple hat jetzt definitiv verloren», so sein Fazit zum #Bendgate.

In einem offiziellen Statement hat Apple inzwischen erklärt, dass es sich bei den verbogenen iPhones um extreme Einzelfälle handelt. «Während der ersten sechs Verkaufstage haben sich insgesamt neun Kunden mit einem verbogenen iPhone 6 Plus bei Apple gemeldet», so das Unternehmen in einer Mitteilung vom vergangenen Freitag. Der Hersteller will verbogene Geräte ersetzen. Kunden, deren iPhone 6 Plus sich in der Hosentasche verformt hat, erhalten ein neues. Die Entscheidungsgewalt über den kostenlosen Ersatz hat zu hundert Prozent der den Fall behandelnde Apple-Store-Mitarbeiter.

In einem Video hat Youtube-Nutzer Adam McKeithan sein Samsung Galaxy S4 einer Biegeprozedur unterzogen. Dabei kam heraus, dass sich auch das Smartphone des südkoreanischen Herstellers unter starkem Druck verbiegt. Im Gegensatz zum iPhone 6 Plus geht bei dem Multifunktionshandy aus dem Hause Samsung auch noch das Display zu Bruch.

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