Sponsored: Auch unser Skilehrer holt Gold im Slopestyle
Aktualisiert

SponsoredAuch unser Skilehrer holt Gold im Slopestyle

Der Skilehrer zeigt, wie man in die Wältklass-Kategorie aufsteigt. Was man dafür ausser Skifahren noch alles können muss, erfahrt ihr in unserer Webserie.

von
CP

Ein richtiger Winnertyp beherrscht mehr als nur eine Disziplin.

Die Anfänge des Skisports wirken heute kurios: Die Damen trugen Wollröcke statt einer Skikombi, und die Herren schleppten die Ski aus Holz auf den Schultern den Berg hinauf, um danach ein paar wenige Minuten den Berg hinunterzufahren. Trotz dieser Strapazen war der Schneesport im Berner Oberland Ende des 19. Jahrhunderts sehr beliebt. Zwar nicht bei der Bergbevölkerung, wie man vermuten würde, dafür bei einer ganz bestimmten Touristengruppe: den Engländern.

Britische Dichter warben für Schweizer Berge

Die ersten Alpentouristen waren Künstler und Poeten der Romantik, die in der rauen Berglandschaft Ruhe und Inspiration suchten. Die hier entstandenen Skizzen, Gemälde und Gedichte verkauften sie danach überall und warben damit indirekt für die Schweizer Alpen. Kunstsammler, Städter und Geschäftsleute begeisterten sich plötzlich für die Berge, und ein regelrechter Hype brach aus. Da viele der Künstler und Dichter Briten waren, dauerte es nicht lange, bis die ersten Engländer 1820 die Schweizer Alpen als Touristen besuchten. Im Sommer stiegen sie auf Berge, im Winter fuhren sie Ski und liefen Schlittschuh.

So waren es nicht die Schweizer, die das Skifahren als Sportart verbreiteten, sondern die Engländer. Einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Skiregion Wengen einen Boom, weil die Engländer die Disziplinen Slalom und Abfahrt eingeführt hatten. Darauf folgten die ersten Wettkämpfe.

Ein zusammengewürfelter Skiclub sann auf Rache

Das erste offizielle Skirennen der Schweiz wurde nicht ganz so offiziell in die Wege geleitet: Der Legende nach soll der sogenannte Kandahar Club aus Mürren einen noch nicht existierenden Skiclub aus Wengen zum Rennen am kommenden Tag herausgefordert haben. Da aber die Skifahrer in Wengen noch nicht so organisiert waren wie der Kandahar Club, aber trotzdem gewinnen wollten, mussten sie innerhalb eines Abends ein Team zusammenstellen. Da gabs nur eines: von Bar zu Bar ziehen und die angetrunkenen Skiprofis dazu überreden, an dem Rennen teilzunehmen. C. J. White, ein englischer Skigast, fühlte sich verpflichtet und trommelte prompt innerhalb eines Abends ein Team zusammen.

Am nächsten Morgen erschienen die Teilnehmer des Kandahar Club gut vorbereitet und ausgeschlafen zum Rennen. Mit kleinen Abzeichen gaben sie sich als Mitglieder zu erkennen. Über das Erscheinungsbild des Wengen-Skiclubs ist nichts überliefert. Fest steht aber, dass er jämmerlich verlor. Vor dem Mittagessen im Slalom und nach dem Mittagessen auch noch in der Abfahrt.

Die verlorene Ehre musste wieder gewonnen werden

Weil aber auch der notfallmässig zusammengetrommelte Club seinen Stolz hatte, beschlossen seine Mitglieder noch am selben Abend in der Bar des Palace-Hotels in Wengen, sich zu rächen. Sie nannten sich von da an «Downhill Only Ski Club» und schworen sich, jedes Jahr wieder nach Wengen zu kommen, um den Kandahar Club zu schlagen.

Das schafften sie danach auch mehrere Male. Aber was viel interessanter ist: Den Downhill Only Ski Club gibt es noch heute, und er gilt mittlerweile als einer der grössten der Welt. Den Namen verdankt er angeblich der Tatsache, dass seine Mitglieder nur auf diejenigen Pisten wollten, die sie von der Bergstation aus befahren konnten, weil sie die Bretter nicht zu Fuss den Berg hinauftragen wollten.

Hier geht es zu den vorherigen Episoden unserer Webserie «Der Skilehrer Folge 1». und «Der Skilehrer Folge 2»

Diesen Beitrag erstellte Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Jungfrau.ch

Der Berg zum Skifahren, Schlitteln, Fliegen und noch viel mehr. Was ihr auf Grindelwald-First alles erleben könnt, erfahrt ihr hier.

Deine Meinung