Neu im Kino: «Ässhäk – Geschichten aus der Sahara»: Auf den Spuren der Tuareg
Aktualisiert

Neu im Kino: «Ässhäk – Geschichten aus der Sahara»Auf den Spuren der Tuareg

Die Wüste lebt: In «Asshäk» dokumentiert die Schweizerin Ulrike Koch das Leben der Tuareg.

Ässhäk bedeutet so viel

wie «achtsames Miteinander»

– ein Leitsatz des Nomaden-Volks der Tuareg. Der Aufhänger der dokumentarischen Geschichte ist ein Tuareg, der sich auf die Suche nach seinem entlaufenen Kamel macht. Diese führt ihn durch die Märkte, die Rastplätze seines Volkes. Auffallend dabei ist, dass klar die Tuareg-Frauen den Alltag bestimmen: sei es beim Aufbau des Zeltlagers oder beim gesellschaftlichen Zusammensein.

Der Film von Regisseurin Ulrike Koch («Die Salzmänner von Tibet») und Kameramann Pio Corradi («Gripsholm») fängt wunderbare Wüstenbilder ein und passt sich dem gemächlichen Rhythmus der Tuareg an.

Für ein ethnologisch interessiertes Publikum ist der Film sicherlich ansprechend, für das US-unterhaltungsverwöhnte wohl etwas zu langatmig.

Benjamin Bögli

Deine Meinung