Aktualisiert 30.05.2020 18:38

Schweizer Grenze

Auf der Jagd nach Schmugglern und Verbrechern

Während des Lockdowns gelangten zahlreiche Personen, trotz Verbots, auf Schleich- und Waldwegen über die grüne Grenze ins Ausland. Jetzt gibt die Eidgenössische Zollverwaltung einen detaillierten Einblick in die Arbeit der Grenzschützer.

von
Philip Salzmann

Trotz Lockdown und Grenzschliessungen passierten in den letzten Wochen diverse Personen im Schatten der Baumkronen heimlich die Schweizer Grenze ins benachbarte Ausland. Sie nutzen unbewachte Schleich- und Waldwege für den illegalen Grenzübertritt und reisten so unter dem Radar der Eidgenössischen Zollverwaltung (20 Minuten berichtete). Sie taten das meist, um einzukaufen. Doch noch ist der Einkaufstourismus aufgrund der Corona-Pandemie verboten. Wer gegen das Verbot verstösst, muss mit einer Busse von 100 Franken rechnen.

Bei einer Grenze mit einer Länge von 1935 Kilometer ist es allerdings schwierig, jeden Meter zu überwachen. Das Grenzwachtkorps der Region Schaffhausen musste 70 Grenzübergänge mit Betonelementen dichtmachen und gibt nun einen Einblick in die Tätigkeiten eines Grenzwächters. Die Zöllner erklären im Video, wie sich die Bevölkerung an die Regeln hält und wieso die Grenzwächter Waldwege bewusst nicht bewachen.

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174 Kommentare
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Torsten

31.05.2020, 15:00

Zur Zeit kommt man sich vor wie in der DDR. Einfach furchtbar.

Jenny

31.05.2020, 13:12

Macht endlich die Grenzen auf! In der Schweiz gibt es nichtmal Curry Ketchup. Viele Lebensmittel gibt es hier gar nicht und der Rest kostet dreimal soviel. Hab keinen Goldesel im Keller.

Kamber R

31.05.2020, 10:25

Ich 1950 Jahrg. bin froh wieder Deutschland zu Besuchen. Durch diese Maskenpolitik, in der jetzigen Situation, fühle ich mich in den hiesigen Einkaufszentrum unwohl. In DE kann ich mich sein und ohne angepöbelt zu werden eine Maske tragen.