Aktualisiert 16.03.2006 12:18

Auf der Suche nach Saddams Milliarden

Seit dem Sturz des irakischen Präsidenten Saddam Hussein sind mehr als zwei Milliarden Dollar seines Vermögens auf ausländischen Konten sichergestellt worden. Das Geld lag auf 2100 verschiedenen Bankkonten in rund 40 Ländern.

Der irakische Entwicklungsfonds habe mittlerweile den Grossteil des gefundenen Vermögen empfangen, sagte Jeffrey Ross, ein Berater des US-Finanzministeriums.

Die Suche nach Saddam Husseins Geld habe nach dessen Sturz im April 2003 begonnen und werde fortgesetzt. Wahrscheinlich seien noch Beträge auf ausländischen Konten versteckt. «Es ist unmöglich zu sagen, wie viel», sagte Ross.

Die an den Nachforschungen beteiligten US-Experten versuchten nun auch verstärkt, die Finanzquellen von Aufständischen im Irak aufzudecken.

Ross zufolge lagen über 260 Mio Dollar der bisher entdeckten Saddam-Hussein-Mittel auf Konten der Syrischen Handelsbank. Das Geld sei auf Grund des US-Drucks im August 2005 in den Irak zurückgeführt worden. Die USA beschuldigen die staatliche Bank schon seit längerem, Finanzmittel von Terroristen zu verwalten. (sda)

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