Aktualisiert 09.10.2012 23:25

Ring freiAuf die Spitze getrieben

Am Stierkampf-Festival im kolumbianischen Sabanalarga steigen alljährlich hunderte Amateur-Matadore in die Arena. Bei dem halsbrecherischen Unterfangen gab es mindestens 30 Verletzte.

von
pru

(Video: AP)

Ähnlich wie beim «Encierro» in Spanien, wo sich Leichtsinnige vor eine Horde rennender Stiere wagen, kann man den gehörnten Kolossen auch bei dem Festival in Sabanalarga im Norden Kolumbiens in einer Arena gegenübertreten. Das Stierfest zu Ehren der Jungfrau Mercedes endet regelmässig blutig. Rund 30 Teilnehmer sollen sich beim letzten aufeinandertreffen am Wochenende verletzt haben. Zehn davon mussten auch nach der drei Tage dauernden Party im Spital bleiben.

Trotz des hohen Risikos strömen jedes Jahr hunderte junger Männer in die Arena in Sabanalarga - nicht selten in angetrunkenem Zustand. Traditionellerweise werden die Stiere bei diesen «Corralejas» zwar angestachelt aber nicht getötet - im Gegensatz zu den rund 20 selbsternannten Toreros, die jedes Jahr ums Leben kommen.

(pru/dapd)

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