Aktualisiert 11.06.2019 15:46

Soneva FushiAuf dieser Insel zahlen Promis, um barfuss zu sein

Die Malediven bestehen aus 1190 Insel-Atollen im Indischen Ozean. Eines dieser Atolle gilt als einer der entspannendsten Orte der Welt – nicht nur für Stars.

von
Geraldine Schläpfer
11.6.2019
No shoes, no news: Das ist das Motto auf Soneva Fushi, ...

No shoes, no news: Das ist das Motto auf Soneva Fushi, ...

Geraldine Schläpfer
... einem abgelegenen Luxus-Ökohotel auf den Malediven, das sowohl gestresste Manager als auch Celebrities beherbergt.

... einem abgelegenen Luxus-Ökohotel auf den Malediven, das sowohl gestresste Manager als auch Celebrities beherbergt.

Auf der Insel herrscht striktes Schuhverbot, auch in den Restaurants.

Auf der Insel herrscht striktes Schuhverbot, auch in den Restaurants.

Teures Abschalten im Paradies

Gwyneth Paltrow, Madonna, Paul McCartney: Sie alle kommen immer wieder aufs Baa-Atoll, wenn sie wirklich abschalten wollen. Dabei werden ihnen nicht Kaviar und Partys geboten, sondern Stille und luxuriöse Entschleunigung. Schon vor der Ankunft (die Insel erreicht man ab Malé per Wasserflugzeug und anschliessender Bootsfahrt) werden die Gäste gebeten, ihre Schuhe abzuziehen. Ab sofort ist man für den Rest des Aufenthalts nur noch barfuss unterwegs, ganz nach dem Motto: no shoes, no news.

Recycling, Kombucha-Drinks und Velos

Die Gründer von Soneva Fushi, Sonu und Eva Shivdasani, wollten mit ihrem Resort einen ökologischen Ort des Luxus gründen. Auf der ganzen Insel wird Recycling und Nachhaltigkeit grossgeschrieben. 90 Prozent des Abfalls auf der Insel werden bereits wiederverwertet und 20 Prozent des Stroms der Insel aus Solarenergie gewonnen. Für jeden Gast werden Flugkompensationen eingezahlt und Rindfleisch gibt es aufgrund des hohen CO2-Verbrauchs auf der ganzen Insel nicht. Dafür werden die Gäste mit Spitzenküche aus den eigenen Biogärten verwöhnt: Auf dem Menü stehen Fisch aus nachhaltigem Fang, exotische Früchte, feinstes Gemüse, Kombucha-Drinks und auch selbst gemachte Schokolade sowie Matcha-Glace. Wer nicht nur im Liegestuhl entspannen will, unternimmt mit den hauseigenen Meeresbiologen einen Schnorchel-Ausflug zu den Schildkröten, geht wellenreiten (auch die Surfboards sind aus recyceltem Holz) und findet mit Yoga, Meditation und Massagen zurück zur inneren Mitte. Jeder Gast erhält zudem ein eigenes Velo, das als Transportmittel auf der Insel dient.

Ein eigener Strandabschnitt mit Butler

Das ständige Barfusssein entspannt sogleich und lässt den Kopf abschalten, die schwierigste Entscheidung ist jeweils das morgendliche Aussuchen des eigenen Ayurveda-Elixirs (Rejuvenating, Cooling oder doch lieber Detox?). Nach einem Tag voller Sonne und Mindfulness sinkt man dann ins Bett in einer der 57 privaten Dschungelvillen, jede aus recyceltem Holz gebaut und mit eigenem Strandabschnitt. Hat man dann doch noch einen Wunsch oder will kurzfristig seine Kissenauswahl anpassen, steht jeder Villa ein Butler zur Verfügung, der per Telefon erreichbar ist. Nur die Schuhe muss man beim Verlassen der Insel dann selbst wieder anziehen.

Eine Nacht auf der Luxus-Insel gibt es ab 800 Franken (Nebensaison) oder 1400 Franken (Hauptsaison).

Im Jahr 1995 vom Ehepaar Sonu und Eva Shivdasani gegründet, gilt Soneva weltweit als Vorreiter eines nachhaltig orientierten Luxustourismus.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.