Verkehr Stadt Zürich: Auf Hauptachsen soll weiterhin Tempo 50 gelten
Aktualisiert

Verkehr Stadt ZürichAuf Hauptachsen soll weiterhin Tempo 50 gelten

Tempo 50 auf fast allen Hauptachsen, Tempo 30 in den Quartieren und mehr Eigentrassee für Bus und Tram: So stellt sich der Zürcher Stadtrat den Verkehr bis im Jahr 2018 vor.

Auf Hauptachsen wie der Pfingstweidstrasse soll weiterhin Tempo 50 gelten – zudem will die Stadt mehr Eigentrassee für Trams und Busse.

Auf Hauptachsen wie der Pfingstweidstrasse soll weiterhin Tempo 50 gelten – zudem will die Stadt mehr Eigentrassee für Trams und Busse.

Die Bevölkerung in der Stadt Zürich soll besser vor Verkehrslärm geschützt werden. Der Zürcher Stadtrat hat dafür ein Konzept für Tempo- und Verkehrsanordnungen beschlossen. Gleichzeitig will er damit die Verkehrssicherheit erhöhen und den öffentlichen Raum aufwerten.

Für die Bevorzugung des ÖV sind Eigentrassierungen vorgesehen, wo dies möglich ist, wie die Stadt Zürich am Dienstag mitteilte. Ausserdem setzt das Programm Stadtverkehr 2025 auf Koexistenz, also das Miteinander aller Verkehrsarten. Das Konzept legt fest, wo - bei knappen Platzverhältnissen - Autoverkehr und ÖV dieselben Fahrstreifen teilen.

Mischverkehr in Quartierzentren

Sogenannten Mischverkehrsstrecken sind im Quartierzentrum Albisrieden, in der Stampfenbachstrasse oder in der Kraftstrasse geplant. Voraussetzung für gut funktionierende Mischverkehrsbereiche sind Eigentrasseeabschnitte für Trams und Busse vor und nach diesen Bereichen, wie es in der Mitteilung heisst. Eigentrasseestrecken über grössere Bereiche sind auf der Wehntalerstrasse oder der Hohlstrasse vorgesehen.

Auf den Hauptverkehrsstrassen soll es grundsätzlich bei Tempo 50 bleiben. Ausnahmen bilden kurze Abschnitte – beispielsweise in den Quartierzentren oder in zentrumsähnlichen Bereichen. Dort soll teilweise Tempo 30 eingeführt werden.

Tempo 50 statt 60 auf Mythenquai

Temporeduktionen zur Strassenlärmsanierung sind auf kommunalen Strecken geplant: beispielsweise von Tempo 50 auf 30 in der Kalchbühlstrase, von Tempo 60 auf 50 am Mythenquai sowie von Tempo 80 auf 60 auf der Birmensdorferstrasse Höhe Waldegg.

Alle Geschwindigkeitsreduktionen zur Lärmsanierung müssen bis 31. März 2018 umgesetzt sein, denn dann läuft die Frist für entsprechende Subventionen des Bundes ab, wie es in der Mitteilung heisst. Soweit möglich sollen nur Signalisationen und Markierungen geändert werden. Wo bauliche Massnahmen notwendig sind, werden diese in anstehende Bauprojekte integriert oder mit Provisorien realisiert.

(SDA)

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