25.03.2016 19:16

Ex-Pornostar Bree Olson«Auf meiner Stirn steht Schlampe geschrieben»

Matan Uziel hielt seinen Job als Model-Agent nicht mehr aus. Stattdessen engagiert er sich jetzt für Frauenrechte. Und lässt eine Ex-Pornodarstellerin und Ex-Models auspacken.

von
bbe

Bree Olson verdiente Millionen als Pornostar. Eine kurze Liaison mit Charlie Sheen (50) verschaffte ihrer Bekanntheit zusätzlichen Boost. Vor vier Jahren löste sie sich von der Sexfilm-Industrie - wirklich frei ist sie offenbar aber immer noch nicht. Sie sagt: «Auf meiner Stirn steht Schlampe geschrieben. Es wäre einfacher für mich, mein Haus einfach nicht mehr zu verlassen.»

So offen hat bislang kaum eine ehemalige Hardcore-Darstellerin über den Albtraum nach Drehschluss gesprochen. Für die Mini-Serie «Real Women, Real Stories» hat es der israelische Filmemacher Matan Uziel geschafft, ehemalige «Arbeiterinnen aus der Unterhaltungsindustrie» zu ehrlichen Worten vor der Kamera zu bewegen. «Nach einigen Jahren Arbeit als Model-Agent war ich desillusioniert. Die Ausbeutung von jungen und verletzlichen Models machte mir schwer zu schaffen», schreibt Uziel auf seiner Facebook-Seite. Deshalb habe er etwas kreieren wollen für die, die still leiden. Wie eben Bree Olson.

«Behandelt wie ein Pädophiler»

Die Geständnisse der Frauen sind überraschend und teilweise erschreckend. Bree Olson etwa bricht in Tränen aus, wenn sie erklärt, wie sie gern behandelt werden möchte: «Wie eine verheiratete Krankenschwester, aber nicht wie eine ehemalige Sex-Workerin.» Sie warnt junge Frauen davor, Pornos zu drehen: «Du wirst nie wieder in medizinischen Berufen oder mit Kindern arbeiten dürfen. Du wirst behandelt wie ein Pädophiler», erklärt sie Nachwuchsdarstellerinnen. Das schnelle Geld ruiniere das ganze Leben.

Sehen Sie in der Bildstrecke, wie die ehemaligen Topmodels Nikki DuBose, Esther De Jong und Zuzanna Buchwald versuchen, ein realistisches Bild von der Modelindustrie zu geben.

Dieser Clip von Matan Uziel fasst die erste Staffel von «Real Women, Real Stories» zusammen.

Quelle: Youtube

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