Bodenloses Slacklining: Auf Schritt und Tritt den Tod im Nacken

Aktualisiert

Bodenloses SlackliningAuf Schritt und Tritt den Tod im Nacken

Dieser Stunt hat das Prädikat «Don't try this yourself» mehr als verdient: Der Amerikaner Dean Potter balancierte am Sonntag auf einem wackligen Seil 40 Meter weit über den chinesischen Enshi Canyon.

von
Reuters/pru

Slacklines werden in der Regel dazu benutzt, um verrückte Kunststücke zu vollführen. Die zwei Zentimeter dicken Bänder werden zwischen zwei Befestigungspunkte gespannt und verlangen dem Sportler eine beachtliche Balance ab.

Dean Potter hievte die Trendsportart nun auf ein neues Level. In 1800 Meter Höhe überquerte er am Sonntag den Enshi Grand Canyon in China. Der Knackpunkt dabei: Im Vergleich zum Seiltanz wird die Slackline weit weniger fest gespannt, damit darauf auch Sprünge möglich sind. Derartige Schwingungen wollte Potter auf seiner 40-Meter-Strecke aber tunlichst vermeiden. Ohne Balancestange und Sicherung schaffte es der Amerikaner, in etwas mehr als zwei Minuten die Schlucht zu überqueren. Die Erleichterung war ihm danach ins Gesicht geschrieben. Der 40-Jährige jubelte und küsste den sicheren Boden.

Auch schon in der Schweiz unterwegs

Für Potter war es allerdings nicht der erste waghalsige Stunt. Neben diversen Basejumps war er auch der erste, der die Eiger Nordwand alleine und ohne Seil bestieg. Er war lediglich mit einem Fallschirm für den Notfall ausgerüstet.

Deine Meinung