Aktualisiert

Jahresbilanz 2019«Auf und davon» beschert SRF Traumquoten

Das SRF zieht für das Jahr 2019 eine positive Bilanz: Mit 31,5 Prozent habe man den höchsten Marktanteil in einem Nicht-Sportjahr erreicht.

von
dk
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Gelungener Einstieg für die neue SRF-Direktorin Nathalie Wappler: Mit 31,5 Prozent hat SRF den höchsten Marktanteil in einem Nicht-Sportjahr erreicht.

Gelungener Einstieg für die neue SRF-Direktorin Nathalie Wappler: Mit 31,5 Prozent hat SRF den höchsten Marktanteil in einem Nicht-Sportjahr erreicht.

Keystone/Gaetan Bally
Die meist beachtete SRF1-Sendung des Jahres war neben «Meteo» mit durchschnittlich 631'000 Personen zur Hauptsendezeit ...

Die meist beachtete SRF1-Sendung des Jahres war neben «Meteo» mit durchschnittlich 631'000 Personen zur Hauptsendezeit ...

Keystone/Ennio Leanza
...die «Tagesschau»-Hauptausgabe vom 13. Januar mit 879'000 Zuschauern.

...die «Tagesschau»-Hauptausgabe vom 13. Januar mit 879'000 Zuschauern.

Keystone/Ennio Leanza

Auch ohne Olympischen Spiele oder Europa- und Weltmeisterschaften im Fussball: Das vergangene Jahr sorgte beim Schweizer Fernsehen für hohe Einschaltquoten. Wie das SRF in einer Mitteilung bekannt gibt, habe man mit bei den drei Fernsehsendern SRF1, SRF2 und SRF info einen Marktanteil von 31,5 Prozent den höchsten Wert in einem Nicht-Sportjahr seit Einführung der neuen Messmethode 2013 verbucht. Zur Primetime, der besten Sendezeit am Abend erreicht SRF im Fernsehen einen Marktanteil von 39,2 Prozent. Die neue SRF-Direktorin Nathalie Wappler zeigt sich zufrieden: «Wir freuen uns, dass wir in einem hochkompetitiven Umfeld derart gut behaupten können.»

Die meist beachtete SRF1-Sendung des Jahres war neben «Meteo» die «Tagesschau»-Hauptausgabe vom 13. Januar mit 879'000 Zuschauern. Auf grosses Interesse stiessen die «Auf und davon»-Spezialsendungen zum zehnjährigen Jubiläum (867'000 Zuschauer, Marktanteil 46,7 Prozent) sowie «Die Auswanderer ein Jahr danach» (862'000 Zuschauer, Marktanteil 38,2 Prozent). Die SRF-Serie «Der Bestatter» kam ebenfalls gut an: Die finale Episode verfolgten 798'000 Personen.

Gewinner und Verlierer

Der Live-TV-Anteil liege nach Angaben von SRF bei rund 80 Prozent. 20 Prozent der Zuschauer würden ihr Fernsehprogramm zeitversetzt konsumieren. Die Spezialsendung von «Auf und davon» habe online auf der Website von SRF und Youtube über 170'000 Views. «Das zeitversetzte Fernsehen nimmt zu», sagt Wappler.

Nur drei Sendungen konnten aber insgesamt mehr Zuschauer gewinnen: die «Rundschau», die «Arena» und das «Sportpanorama». Verloren haben laut persoenlich.com «Schweiz aktuell» und «Glanz & Gloria». Letztere will SRF nun zum Gesellschaftsmagazin umwandeln.

Mann mit Kultstatus: Auswanderer Hermann Schönbächler

Richis Vater bei «Auf und Davon»-Jubiläum

Ein kleiner Vorgeschmack auf die besten Sprüche von Hermann Schönbächler. (Video: E. van der Sman / Material: SRF)

(Video: E. van der Sman / Material: SRF)

Höchstwert bei Wimbledon-Finale

Trotz Nicht-Sportjahr: Die sportlichen Erfolge von Schweizer Sportlern sorgten auf SRF2 für gute Einschaltquoten. Das Wimbledon-Finale zwischen Roger Federer und Novak Djokovic war mit 699'000 Zuschauenden zwar das meistgesehene Tennis-Spiel bei SRF seit der Messumstellung 2013. Auch Schwingfans kamen beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest auf ihre Kosten. 836'000 Personen verfolgten den Schlussgang und den Sieg von Christian Stucki.

Bei der Lauberhorn-Abfahrt war jedoch ein leichter Rückgang zu verzeichnen: Im Januar verfolgten im Durchschnitt 880'000 Personen die Liveübertragung aus Wengen BE. 2018 schalteten noch 921'000 Zuschauer ein, um den Sieg von Beat Feuz zu sehen.

Radio auf konstantem Niveau

Mit einem Marktanteil von 54,4 Prozent bewegen sich die SRF-Radiosender auf dem Vorjahresniveau. In der zuhörerstärksten Zeit morgens zwischen 6 und 9 Uhr hörten 2019 im Schnitt 61 Prozent aller Radiohörer in der Deutschschweiz einen der sechs Radiosender von SRF. Die Nachrichtensendung «Echo der Zeit» und die Mittags-Informationssendung «Rendez-vous» erreichten mit täglich 357'0000 respektive 556'000 am meisten Hörer.

Eine positive Bilanz zieht das SRF auch für den Onlineauftritt. So hätten 2019 rund 1,7 Millionen User das Angebot mindestens einmal wöchentlich besucht. Besonders gross sei der Zuspruch für die Inhalte von SRF Sport: Die Sport-App erreichte bei den Visits im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 23 Prozent und knackte 2019 erstmals die 100 Millionen Grenze.

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