ESC-Bilanz: Auf welchem Platz sind Zibbz eigentlich gelandet?

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ESC-BilanzAuf welchem Platz sind Zibbz eigentlich gelandet?

Die Schweizer ESC-Delegation ist wieder zu Hause. Trotz einer weiteren wenig erfolgreichen Teilnahme und tiefen Zuschauerzahlen zieht das SRF eine positive Bilanz.

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fim

Das Wichtigste vom ESC sehen Sie im Video-Schnelldurchlauf. <i>(Video: Tamedia)</i>

Inzwischen ist bekannt, welchen Rang Zibbz mit ihrer Pyro-Performance des Songs «Stones» für die Schweiz rausgeholt haben: Unter den 43 Teilnehmern klassierten sich die beiden im letzten Viertel – Rang 32 ist es letztlich geworden. 86 Punkte haben sie insgesamt geholt. Den Finaleinzug haben sie damit relativ knapp verpasst: Sie hätten bloss Aserbeidschan (94 Punkte) und Belgien (91) überholen müssen.

Am Sonntag kehrten die Geschwister Gfeller nach ihrer ESC-Kampagne somit vor allem um wichtige Erfahrungen und um mehrere Tausend Social-Media-Follower reicher in die Schweiz zurück. «Ab nach Hause mit null Schlaf, aber mit glücklichen Herzen», schrieben sie vor der Abreise auf Instagram.

Die beiden schauen optimistisch nach vorn: Sie planen einige Konzerte in Deutschland, dann wollen sie sich an neue Songs machen. «Das Leben geht weiter», sagt Sängerin Co nach dem Ausscheiden zu 20 Minuten.

Keine Chance gegen Eishockey

Dass SRF trotz erneutem Ausscheiden beim ESC weiter mitmachen will, scheint derweil gesichert. Auch wenn die «ausführliche Analyse» gemäss Sprecherin Eva Wismer noch aussteht. Die bescheidenen Zuschauerzahlen während des Schweizer Halbfinals dürften dabei auch nochmals besprochen werden: 122'000 schalteten ein, das entspricht einem Marktanteil von 10 Prozent.

SRF wertet den Abend trotzdem als Erfolg, auf alle Kanäle gesehen: «Mit ‹Kassensturz› auf SRF 1, dem Eurovision Song Contest auf SRF 2 und der Eishockey-WM auf SRF info erreichte SRF rund 50 Prozent Marktanteil. Das Eishockeyspiel lief aussergewöhnlich stark», so Wismer. Zudem konnte der ESC auf den Onlinekanälen «sehr viel Publikum» erreichen.

Durchschnittlich 227'000 Franken für Eurovision-Produktionen

Wichtig ist der ESC für SRF auch, weil er im Verbund der Eurovision produziert wird. Die Kosten werden unter den Ländern aufgeteilt: SRF beteiligt sich mit durchschnittlich 227'000 Franken an internationalen Koproduktionen, wozu neben dem ESC auch «Spiel für dein Land» oder «Die Helene-Fischer-Show» gehören.

Ein guter Deal, gerade im Fall des ESC, wie SRF mitteilt: «Die Teilnahmegebühren beim Eurovision Song Contest sind von der Landesgrösse abhängig und hier profitiert die kleine Schweiz natürlich – so bekommen wir für die ESC-Teilnahmegebühr gleich drei hochstehende Sendungen für unser Publikum.»

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