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Fertig lustigAuf Zürcher und Zuger Seen schmilzt das Eis

Am Wochenende dürfen die grossen Gewässer im Kanton Zürich nicht mehr betreten werden. Auch im Kanton Zug ist das Eisvergnügen vorbei.

Das Tauwetter setzt den gefrorenen Seen im Kanton Zürich zu. Sowohl der Pfäffiker- als auch der Greifen- und der Katzensee können am Wochenende aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden.

Die Eisfeldkommission habe entschieden, den gefrorenen Pfäffikersee ab Samstag zu sperren, teilte die Gemeinde Pfäffikon am Freitag mit. Durch den markanten Temperaturanstieg müsse mit weiteren Riss- und Spaltenbildungen gerechnet werden. Auch die Ein- und Ausstiegsorte seien wegen der Erwärmung nicht mehr oder nur erschwert begehbar.

Die Verantwortlichen appellieren an die Eigenverantwortung und bitten die Bevölkerung, die Eisfläche nicht mehr zu betreten. Wer sich unbefugt auf das Eis begebe, gefährde sich selbst und verbreite auch Unsicherheit bei anderen.

Nur noch am Freitagnachmittag auf den Greifensee

Nach einer Woche ist das Eislaufvergnügen für die Bevölkerung auch auf dem Greifensee ab Freitagabend, 18 Uhr, vorbei. Das Eis sei zwar noch genügend dick, beginne sich aber wegen der Wärme immer mehr auszudehnen, so dass es an verschiedenen Stellen zu Rissbildungen komme, schreibt die Gemeinde Uster in einer Mitteilung.

Da zudem die Wassertemperatur im Greifensee deutlich gestiegen sei, schmelze das Eis von beiden Seiten her ab. Es werde deshalb die nötige Tragfähigkeit bald verloren haben.

Katzensee bereits gesperrt

Bereits am Freitagmorgen gesperrt wurde der Katzensee. Wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte, wurde durch den markanten Temperaturanstieg in den letzten Tagen mit einem Unterschied von bis zu 20 Grad die Eisschicht stark in Mitleidenschaft gezogen.

Ebenfalls nicht mehr begehbar ist der Glattpark-See. Weil die Tragfähigkeit des Eises nicht mehr genügend ist, wurde er am Freitagmorgen per sofort gesperrt, wie die Gemeinde Opfikon mitteilte.

Im Kanton Zug sind fast alle Eisflächen gesperrt

Das Tauwetter setzt auch den gefrorenen Weihern im Kanton Zug zu. Nur noch der Langholz Weiher in Hünenberg ist begehbar. Die Zuger Polizei hat am Freitagnachmittag den Steinhauser Waldweiher, den Baarer Lättichweiher sowie den Weiher Rüsshalden wieder gesperrt.

Die bisher freigegebenen Weiher würden stellenweise eine ungenügende Eisdicke und schlechte Eisqualität aufweisen, teilten die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Freitag mit. (sda)

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