Aufbruchstimmung bei Fiat

Aktualisiert

Aufbruchstimmung bei Fiat

Im dritten Quartal erwirtschaftete die Turiner Gruppe unter dem Strich einen Überschuss von 818 Millionen Euro, nach einem Verlust von 404 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Euro, nach einem Verlust von 404 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im Quartalsgewinn sind jedoch einmalige Einnahmen aus dem Verkauf des Anteils am Stromkonzern Italenergia enthalten, wie der Fiat-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Die gesamte Fiat-Gruppe erzielte im dritten Quartal einen operativen Gewinn von 232 Mio. Euro. In der Vorjahresperiode hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 30 Mio. Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz der Gruppe stieg um zwei Prozent auf knapp 10,6 Mrd. Euro.

Autosparte reduziert Verlust

Besonders das Autogeschäft ist wieder auf dem Vormarsch und hat seine Verluste verringert. In der Autosparte sei der Verlust der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 282 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 85 Mio. Euro gesunken. Der Umsatz der Autogruppe stieg um 5,3 Prozent auf knapp 4,9 Mrd. Euro.

Nach Bekanntwerden der Zahlen legte die Aktie des Konzerns an der Mailänder Börse um 2,7 Prozent zu und notierte bei 7,21 Euro. Der Konzern zeigte sich zuversichtlich, seine für das Gesamtjahr 2005 gesteckten Ziele zu erreichen.

Fiat-Chef Sergio Marchionne will den Konzern durch Kostenreduzierungen, neue Modelle und Kooperationen mit anderen Autoherstellern aus der schlimmsten Krise seiner Unternehmensgeschichte ziehen. Die Nettoschulden belaufen sich auf 4,7 Mrd. Euro.

Blaue Schrift auf silbrigem Grund

Nach 40 Jahren ändert Fiat auch sein Logo und unterstreicht damit die herrschende Aufbruchstimmung. Das neue Markenzeichen der Gruppe ist ein Quadrat, auf dem auf silbergrauem Hintergrund der blaugedruckte Firmenname «Fiat Group» zu lesen ist. Die beiden Wörter sind von einem roten Bindestrich getrennt.

«Das neue Logo repräsentiert die Gruppe unserer Tage: Ein Unternehmen, das auf das Autogeschäft konzentriert ist. Fiat ist eine kompakte und rationalisierte Struktur, die rascher und effizienter Beschlüsse ergreifen und schneller auf die Marktbedürfnisse reagieren kann», hiess es in einer Mitteilung.

(sda)

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