Auffällige «Fahne» verriet Brummifahrer
Aktualisiert

Auffällige «Fahne» verriet Brummifahrer

In der Schweiz sind in den letzten Tagen zwei betrunkene Lastwagenchauffeure gestoppt worden. In Thayngen roch ein Zöllner die Fahne eines Brummikapitäns, in Erstfeld fiel ein zweiter durch seine unsichere Fahrweise auf.

Mit 2,69 Promille Alkohol und Medikamenten im Blut wollte ein deutscher Lastwagenfahrer am Wochenende durch die Schweiz nach Italien fahren. Am Zoll in Thayngen war Endstation.

Wie der Schweizer Zoll am Dienstag mitteilte, fiel einem Zöllner die «starke Alkoholausdünstung» des Chauffeurs auf. Die vom Zöllner umgehend angeordnete Atem-Alkoholkontrolle sowie eine spätere Blutkontrolle der Polizei bestätigten den Verdacht. Sie ergab den «nicht alltäglichen Wert von 2,69 Promille», wie es hiess.

Gleichzeitig zeigte die Blutkontrolle, dass der Mann Medikamente eingenommen hatte. Das Fahrzeug wurde stillgelegt und später durch einen nüchternen Ersatzfahrer Richtung Italien chauffiert. Der betrunkene Chauffeur muss mit einer empfindlichen Busse rechnen.

Am Montagnachmittag fiel im Kanton Uri ein Lastwagen auf, der unsicher über die Autobahn A2 gelenkt wurde. Die Ursache war auch hier Alkohol: 1,3 Promille ergab der Test. Der 51-jährige italienische Chauffeur muss nach Polizeiangaben mit einer hohen Geldstrafe und der Aberkennung des Führerausweises rechnen. (sda)

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