«SF bi de Lüt»: Aufgabe unlösbar

Aktualisiert

«SF bi de Lüt»Aufgabe unlösbar

Bei «SF bi de Lüt» hätten 70 FCSG-Fans erscheinen müssen – doch die Aufgabe ging wegen des FCZ-Spiels verloren.

von
Nicole Döbeli
Rund 3000 St. Galler verfolgten «SF bi de Lüt» auf dem Klosterhof.

Rund 3000 St. Galler verfolgten «SF bi de Lüt» auf dem Klosterhof.

Trotz Regen versammelten sich am Samstagabend gut 3000 Zuschauer auf dem Gallusplatz in St. Gallen, wo die Sendung «SF bi de Lüt» ­produziert wurde.

Moderator Nik Hartmann begrüsste unter anderem Ex-Skirennfahrerin Sonja Nef, Bischof Markus Büchel und Stadtpräsident Thomas Scheitlin. ­Dieser durfte die Aufgabe vorlesen, die St. Gallen in der Sendung erfüllen musste: 70 über 70-jährige Fans des FC St. Gallen sollten sich auf dem Gallusplatz versammeln. Doch weil gleichzeitig am Samstagabend das Heimspiel des FCSG gegen den FCZ stattfand, war die Aufgabe schwer zu lösen: Bei Sendeschluss hatten sich dann auch nur 15 von 70 Fussballfans eingefunden. «Ältere Fans zu mobilisieren, ist grundsätzlich eine lustige Idee. Allerdings war es schon sehr sportlich gedacht, dies während des FCSG-Matchs schaffen zu wollen», sagte Scheitlin gestern zu 20 Minuten.

Auch Daniel Last, Presse­sprecher des FC St. Gallen, beurteilt den Zeitpunkt als ungünstig: «Wäre kein Spiel gewesen, wäre die Aufgabe sicher gut zu schaffen gewesen.» Tom Schmidlin, Bereichsleiter Volkskultur von SF, beschwichtigt: «Es war nicht unsere Absicht, die Stadtaufgabe mit dem gleichzeitigen Match zu erschweren.» Weil St. Gallen seine Aufgabe nicht stemmte, musste der Stadtpräsident «zur Strafe» eine Bratwurst mit Chilisauce essen – für Scheitlin eher ungewohnt: «Die Schärfe habe ich noch lange gespürt.»

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