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Aufgepasst! Der Abarth-Skorpion sticht wieder zu

Donner und Doria: In Turin feierten die Fiatisti das Comeback der Marke Abarth. Wir feierten mit und preschten mit dem Punto Abarth über die Rennstrecke.

Skorpione sind giftig. Und trotzdem gelten sie in ein paar abgedrehten Gourmetküchen als knusprige Spezialität. Guten Appetit!

Fiat sei Dank: Wer auf Skorpione steht, muss sich in Zukunft nicht mehr mit dem Getier auf dem Teller plagen, sondern kann sich damit stilvoll-sportlich von A nach B bewegen. Denn Fiat lässt den Skorpion auf vier Rädern, Abarth, nach 20 langen Jahren wieder aufleben. Und wie: Mit dem Fiat Grande Punto Abarth steht bereits das erste Auto für die Schweiz in den Startlöchern.

Und der so erfolgreiche Kompaktwagen hat es in sich: 155 PS leistet der von Abarth bearbeitete 1,4-Liter-Vierzylinder mit Turbolader. Das macht aus dem Punto zwar noch lange keinen Ferrari, aber der Fahrspass ist dank dem intensiv bearbeiteten Sportfahrwerk grösser als beim zivilen Bruder.

Der Grande Punto Abarth ist der erste Skorpion, der ab Dezember in die Schweiz kommt. Rund 27 000 Fr. wird der kleine Sportler kosten, der das Wappentier fast schon inflationär trägt: Auf dem Frontgrill, an der Seite, am Heck, auf den Sitzen, am Lenkrad – überall lauert das schwarze Spinnentier.

Das macht für die Italiener Sinn, denn Abarth wird nicht nur als Tuning-Label positioniert, sondern als die fünfte Marke des Konzerns mit eigenen Officine Abarth, einer Sportabteilung und Zubehör en masse. In der Schweiz sind vorerst nur 5 regionale Händler geplant, die den Verkauf, den Umbau und den Service von Abarth-Produkten vornehmen.

Fiat-Sprecher Volpi: «Das macht den Skorpion auch bei uns exklusiv.»

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