Prognose für die Auffahrt: Aufräumen oder ab ins Tessin
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Prognose für die AuffahrtAufräumen oder ab ins Tessin

Die Auffahrt wird ganz trist in der Schweiz. Wer Sonne will, sollte die «Brücke machen» und ins Tessin reisen.

von
feb

Viele Wolken, ab und zu Regen, wenige Aufhellungen und höchstens 13 Grad: Das sind die Aussichten für die diesjährige Auffahrt.

Und Felix Baum, Meteorologe bei Meteonews, kann auch für die Zeit nach dem Feiertag keine erfreulicheren Prognosen liefern. Freitag, Samstag und Sonntag bleiben unfreundlich im Norden. «Die Schneefallgrenze liegt bei 1400 bis 1700 Metern», so Baum. Auch in Sachen Temperatur sei nicht viel zu wollen, es bleibe um die 13 Grad im Flachland. «Wer also nicht aufräumen will oder Pendenzen abarbeiten möchte über die Auffahrt und die darauf folgenden Tage, der reist am besten ins Tessin», rät Baum. Wegen einem einsetzenden Nordwind wird es dort am Samstag bei 20 Grad trocken sein. Am Sonntag steigen die Temperaturen auf fast schon sommerliche 24 Grad, ausserdem ist es laut Baum dann strahlend schön.

Bald kommt die «kalte Sophie»

Gestern - oder je nach Zählweise heute - begannen übrigens die Eisheiligen. Laut der Sage sollen diese Tage besonders kalt sein. Dafür sollen Mamertus am 11.5., Pankratius am 12.5., Servatius am 13.5., Bonifatius am 14.5. und zum Abschluss die «kalte Sophie» am 15.5 verantwortlich sein. Frost wird es dieses Jahr im Flachland keinen geben, die Temperaturen gehen aber zurück. Dazu ist es sehr nass. Statistisch gibt es während den Eisheiligen nur selten Bodenfrost, sie gehören deshalb ins Reich der Fabel. Die Überlieferung stammt vermutlich aus dem Mittelalter aus der Zeit vor der Gregorianischen Kalenderreform 1582.

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